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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1892-01-01 · Heft 3 · p. Seite 142

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
37 (1892-1893)
Issue
Heft 3
Article
Das Testament Mardochai Meysels
Date
1892-01-01
Page
Seite 142 (sequence 12)
Language
German
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142 Das Testament Mardochai Meysels. Die Sitz in der Scliuell wie oben gemeldt. Dastlbrig wie oben gemeldt, und mit diessem soll er abgetheilet sein, wie oben gemeldt. 8°. Dem Samuel, Sohn des Salomo 11 fünff Taussend Gulden Rein, und nicht anders als in der Manier, dass man seinerTochter alsobaldt zumHeyrathguet soll geben ein Taussend Gulden und ihm. 500 Fl., seinem Weib zue der Nahrung 500 Fl. und die iiebrigen drei Taussend Capital sambt Interesse soll seinen Kindern gehören; doch wenn er sich ־wohl anläst, sollen ihme gegeben werden die Stellen wie oben gemelt, daxinit ist er abgetheilet wie obengemelt. 9°. Moysses, seinem Bruder, fünff Taussend Gulden Rein, und die sollen hier1) in Deposito verbleiben und soll die Interesse verzehren, und ־wenn er eine ehrliche Heyrath thuet, soll man ihm die Helff’te geben in seine Hände nach der Hochzeith, und das übrige soll steths ligen bleiben, und die Interesse mag er verzehren; die Stelle wie oben gemelt, die anderen• Sachen wie oben gemeldet; damit ist er abgetheilet wie oben gemelt. 11°. (N. B. Anstatt 10° ist in hebräisch 11° gesetzet2) Israel, Sohn Mayers soll gegeben werden Zehen Taussend Gulden Rein., Zwei Taussend Gulden in seine Hände und Acht Taussend Gulden soll er einlegen in Hände, wohin er will, und die Interesse mag er verzehren und wohl bewahren. Er mag vermachen, wohin er will, davon zu nehmen eine Stunde vor seinem Ende3); auch soll er geben Etwas seinem Sohne Salomon, etliche Hundert, damit er sich allein ernähren kann, Sitz in der Schuell nach seinem Theill, andere Sachen. ג) Bei der jüdischen Gemeinde. 2) Diese eigenthümliche Thatsache, dass auf Alinea ,te im hebräischen Alinea י״א folgt, hat wohl seinen Grund darin, dass der Text (ישראל) auch mit einem י״" beginnt und das Zusammentreffen zweier Jod in der Schrift (wegen des damit bezeiehneten Gottesnamens) vermieden wird. 3) Diese eigentümliche Bedeweise (da doch Niemand weiss, wann eine »Stunde vor seinem Tode ist) ist in der talmudischen Erwerbsformel begründet.

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