Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 36 (1887)
- Issue
- Heft 12
- Article
- Abermals über die Kalir-Frage
- Date
- 1887-01-01
- Page
- Seite 536 (sequence 8)
- Language
- German
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&3B Abermals über die Kalir-Frage. huth, amude haaboda IS. 103 8. v. ר' י(^י, vgl. auch Zunz Literaturgesch. 28 Note 4). Von ganz besonderem Interesse ist aber Derenbourgs Arbeit durch die in derselben fast ausschließlich zum ersten Male veröffentlichten jüdischen Grabinschriften in griechischer Sprache (vgl. Schürer, die Gemeiudeverfassung der Juden in Nom S. 13 unten)׳ welche das Vorhandensein einer jüdischen Gemeinde in Ciyitas Portus zu der für Elasar angenommenen Zeit (?) bestätigen sollen. Leider trägt keine dieser Inschriften eine Iahreszahl und mir sind auch bei ihnen nur auf Vermutungeu au* gewiesen. Daß in Porto (an der Tibermündung) ein jüdisches Cömeterium existierte, steht fest; nach de Rosst, Bullettino IV, 1866 S. 40 entstammt demselben eine Anzahl der schon seit längerer Zeit bekannten jüdischen, Grabinschriften. Die erste der von Terenbourg abgedruckten Inschriften stammt aus Porto und ist von de Rossi, Bullettino di arclieologia cristiana (1. Serie) Bd. IV,!866 p. 40 ausbewahrt worden. Bei Schürer (a. a. O.) steht sie als Nummer 39. Sie lautet: KXavöcog Jloxrijc; äqxwv fQqasv ecq AE (35). Ueber jüdische aQxovrsg s. Schürer S. 20 ff. Die beiden folgenden, erstmals abgedruckten Inschriften tragen von de Nosst's Hand den Vermerk in aedibus episcopi Portueusis und lauten: sv^dSe xelcat dooQecg, sv slqqvq ■q xocfjiqacg avvqg (יחי משכבה שלום) und ivüdde xelcao 2<xqqa fxerä tov viovg avryjg sv slQYjvy, Ueber den jüdischen Begräbnißplatz vor der porta Portueusis, von dem bei Schürer Inschrift 1 und 2 herrühren, vgl. Schürer S. 13. Die dritte erstmals veröffentlichte Inschrift bei Derenbourg hat folgenden Wortlaut: evtiäds xsZce dvyaisqsg dvo naTqög vcdv sßqswv Taduarog xdqa sv slq7jqq. Nach naxqdg ist 11 it Derenbourg Zu ergänzen rq<g tiwaywyqg und es bliebe nur die Schwierigkeit zu lösen, welche Gemeinde unter der <n>va-