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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1887-01-01 · Heft 11 · p. Seite 496

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
36 (1887)
Issue
Heft 11
Article
Grammatische und masoretische Studie zur heiligen Schrift
Date
1887-01-01
Page
Seite 496 (sequence 24)
Language
German
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<96 Grammatische und masoretische Studie jn* heiligen Schrift. den Punkt kenntlich gemacht היטב ,בבסוד, הבחניס ,ר,ברב. Für die Spätem, welche einen Punkt im Aspirat als Verhörtung desselben angesehen haben, ging dabei die ursprüngliche Aspiration verloren. Sie haben den Punkt gar als D. forte verkannt und haben daher vocalisirt הכרחכר־ז ר,ר רבי. Kurz, die Verschiedenheit der Bezeichnung ist dadurch entstanden, daß die ursprüngliche Bedeutung des Punktes als Zeichen deS Auslauts verkannt wurde. Und die neuern Grammatiker haben ihn noch mehr verkannt, indem sie ihn als Dagesch dirimens bezeichnen, d. h. als Andeutung der Schwebe zwischen Anlaut und Auslaut» was so falsch als möglich ist. Der Punkt hatte also zur Zeit, als die Docalzeichen noch nicht eingssührt waren und auch später, als die Phonetik noch nicht durch Zeichen völlig ausgebildet war, verschiedene Verwendung gefunden. a) Er wurde als Zeichen für vokalische Aussprache angewendet, wenn die water leetiovis gefehlt Hai, bei רזער---ח8ה (o. S. 343—4). Davon stammen noch Spuren, wo das Dagesch völlig überflüssig erscheint ערופים .תלונת, also auch der Fall נבעים ,אדמים, auch bei 489 .6 .0) נ4תור=נאור). Man kann es vag. xd vvetioum nennen. d) Als Zeichen für Auslaut, entweder in den Consonanten selbst, welcher vocallos als Auslaut dienen soll ביקרותיך, ענ״בי (o. S. 495) oder in den darauf folgenden Consonanten סוזס־ז 0) ,זעירים — ועיריכם רעמה ---- רעטח. S. 493). Man kann es vag. syllabicum nennen. c) Als Zeichen, zwei gleichlautende Consonanten zu trennen 0) אבש־מהוט. S. 445) und auch zwei klangverwandte 1at5ארת ׳ s o. S. 481). Es wäre v. diaeretieuw. d) Als Zeichen für die Betonung. «) entweder als Schlußbetonung für den Vers : 'הרירי o S. 446) 0) משח גלאמר: אלי ד־^אמר. S. 446).

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