Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 36 (1887)
- Issue
- Heft 11
- Article
- Grammatische und masoretische Studie zur heiligen Schrift
- Date
- 1887-01-01
- Page
- Seite 489 (sequence 17)
- Language
- German
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Grammatische und masoretische Studie zur heiligen Schrift- 489 טפיק א. Aber außer diesen waren in Codices noch 16 Wörter mit dageschirtem א angebracht, Masora finalis sub א Nr. 3: ייז טלין רטגוקק א׳ . . . ו א כ י א ס ף לצאגאכם וכו׳• Diese Notiz ist alt, sie finde! sich in Codex Petropolitanas vom I. 9>6 als Nand-Masora zu Cyaggai 1, 13 beim Worte בטלאכוח. Sie lautet in Anfang טפ'ק א״טן י״ז טלין אלף ברגש. Es sind größtentheils solche Fälle, in denen das א leicht stumm gelesen werden könnte, wie נאור, כאש, ובאזרע, ואביאסף, das nezar gelesen werden könnte statt neezar. IS) In einigen handschriftlichen Bibeln ist ein Consonant in einigen Wörtern mit einem Punkte versehen, dessen Bedeutung völlig räthselhaft ist. In einem Hamburger Codex (III, dessen Schreiber, nach Frensdorffs Bermuthung, der bekannte Simson Nakdan gewesen sein soll) hat das Wort מחסה im Samech einen Punkt, auch יעור כרמל ,גרון ,בי־ו-ל. In andern Codd. auch מחלון ,רעמה ,יעקב ,יחמד ,יערם, (Vgl. Gesenius Lehrgebäude der heb. Sprache Z 19, 3 und Pinsker Einleitung rc. . S. 177). Dieses Dagesch ist eine seltsame Erscheinung. Auch in den Ausgaben kommt in einigen Wörtern dieses räthselhafte Dag. vor, ביקרחיך ,ממגורה und besonders in solchen Fällen vor einem Bspirat, wo es den Schein hat, als wäre es Dag. forte in עקבור־ז, עצבי, ענבי und anderen, selbst in ר, in הרדיפות in eint־ gen Codd. Es ist nur erklärlich, wenn man davon ausgeht, daß dieser Punkt aus der Zeit stantmt, in welcher die Vokalzeichen, und also auch das Schema bei vocallosen Consonanten noch nicht eingeführt waren. Es hat sich gezeigt, daß selbst nach ringeführter Bezeichnung bei Vocallosigkeit die Unterscheidung zwi. scheu Anlaut und Auslaut noch immer so zweifelhaft blieb, daß Regeln dafür gegeben werden mußten. Das Schulhaupt PinehaS, wie gesagt, einer der ältesten Nakdanim, bezeichnere den Anlaut durch Gr a < ft, Monatsschrift XXXVI 11. 3t