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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1887-01-01 · Heft 10 · p. Seite 448

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
36 (1887)
Issue
Heft 10
Article
Grammatische und masoretische Studie zur heiligen Schrift
Date
1887-01-01
Page
Seite 448 (sequence 24)
Language
German
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448 Grammatische und masoretische Studie zur heiligen Schrift. lich aus der Zeit, als die Accente noch nicht eingeführt waren; denn nach Einführung derselben wäre es doch überflüssig gewesen. Er bestätigt also die Annahme, daß vor dieser Zeit für die Accente wie für Vocale ein n o t h b e h i l f l i ch e s Zeichen im Gebrauche gewesen sein muß. 5) Es sind noch anderweitige Spuren vorhanden, daß der Punkt zur Bezeichnung der starken Pause gedient haben muß. Er kommt nämlich bei einigen Wörtern in Silluk-Panse vor, wo der Ton Penultima ist mit Kamez נשתה מורפזה גחנו׳ und mit Zere חדלו, (zweimal) קמלו) יהתלו ,ויחלו Jesaia 19, 5 ist controvers 1). Hierbei bezeichnet der Punkt nicht etwa Euphonie (לתפארת), wie Kimchi annimmt, sondern Pause bei Penultima mit Vocalveränderung. Es ist auch in dieser Erscheinung ein D. pausale. 6) Es wurde auch noch sonst gebraucht, zum Penultima zu indiciren, wie Hiob 13, 9 תרזחל!־ 2׳ Hosea 8, 10 ויחליטו מעט und wurde auch sonst für diesen Fall angewendet. Die Fragepartikel למה hat im babylonischen System niemals Dagesch, dagegen im Liberianischen immer, wenn der Ton Penultima ist. In Ben-Aschers Dikduke sind dafür die Regeln und die Ausnahmen gegeben, (p, 43 fv Nr. 50). Die dort gegebene allgemeinere Regel macht diese Bestimmung des Dagesch noch deutlicher: טעם אחר:כל לס ה דגש טעמועל למד ישימו, וכל למה רפי טעמו על מ״ם יקימו ומעמו מלרע ינאמו כר מן חד. Dasselbe ist der Fall bei den Partikeln שמד. ,אנא ,אנה, und auch bei .חמד. ,הגד, im Babylonischen ohne Punkt und im Tiberiauischen mit Punkt versehen, weil Penultima, und endlich auch bei dem häufig Vorkommenden Wörtchen ימה (vgl. Pinsker, EinO 1) Jncousequent fehlt Hiob 29, 10 ,לשונם דכקד der Punkt.

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