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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1887-01-01 · Heft 10 · p. Seite 440

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
36 (1887)
Issue
Heft 10
Article
Grammatische und masoretische Studie zur heiligen Schrift
Date
1887-01-01
Page
Seite 440 (sequence 16)
Language
German
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440 Grammatisch« ütib masoretische Studie zur Heiligen Schrift. und bezeichnete den Anlaut mit Echnell-Patach. Er muß eine Autorität gewesen sein, da Spätere sich auf ihn berufen haben. Diese allerdings nicht kurzweilige Auseinandersetzung soll nur dazu dienen» die Thatsache zu vergewissern, daß die grammalischen Zeichen erst allmälig eingesührt worden sein müssen. Im 10. Jahrhundert war das Makkes-Zeichrn noch nicht allgemein in Gebrauch (o. S. 432). Im 8. Jahrhundert war die Differenz von Schewa mobile und qniescens noch nicht durchgreifend festgestellt. Das Schewa, welches nach einer heutigen Tages angenommenen Regel als mobile gilt (nach einem langen Voeal), wurde zur Zeit der Ben-Ascher, d. h. im 3. oder 10. Jh. gerade als quiescens angesehen (0. S. 434). Folglich kann von dieser durchaus u n s i ch e r n Regel nicht die Aussprache der Aspirata abhängig gewesen sein. Auch nach einem quiescens müssen sie weich gesprochen worden sein. Die Sorgfalt, das m und נע fcsizustellen, galt nicht für die Aspirata, sondern für die Sil abiruug des Wortes. Ist das Sehewa mobile, d. h. wird es mit einem Vocalanschlag ausgesprochen, dann hat das betreffende Wort eine Silbe mehr, als wenn es quieseens wäre. Es ist auch bemerkenswerth, daß die Grammatik!דקדוקי טעמים (gröHteutheils von Ben-Ascher) in den Kapiteln über Schema und Aspirata (Nr. l l und 29) ausführlich anseiuaudersetzt, wenn die Letzter« i m A n f a n g e eines Wortes, dem ein Wort mit vvlalrscher Endung vorangeht, aspirirt oder verhärtet ausgesprochen werden soll, aber über die Aussprache derselben inmiten eines Wortes nach einem Schema, obwohl diese Fälle häufiger vorkomnren als die erstere, keine Regel giebt. Nur der anonyme Granimatiker behandelt diese Fälle (Manuel p. 368, 873 s.): וכל שוא נח האוח הסמוך לו אם היה טאותמוו ב׳ג׳ר' כ׳ס׳ח׳ יצא בדגש לעולם ואם היה נר יצא כרפי. Es ist demnach fraglich, die Aspirata in der Wortmilte

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