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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1887-01-01 · Heft 10 · p. Seite 428

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
36 (1887)
Issue
Heft 10
Article
Grammatische und masoretische Studie zur heiligen Schrift
Date
1887-01-01
Page
Seite 428 (sequence 4)
Language
German
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428 Grammatische und m-soretische Studie zur hefigen Schrift. yeyywl♦ פתיגיל ymyü- Ebenso laufet bei Origen es Hezapla, wo o-fter m 'Eßqaixöv angeführt wird, Jesaia 26, 3 12 2׳ Xtßa% und 5 ב׳ ביה % t ß aCa. Das ב lautet zwar im Griechischeu ebenfalls ß, aber weil dieses auch halbaspirirt ausgesprochen wurde. Wir haben auch noch ein Zeuguiß, daß die Talmudisten das ב im Anfang des Wortes ebenso wie bei Silbenschluß aus. gesprochen haben, da angegeben ist, עשב בשדך getrennt anszn« sprechen, daß die beiden ב nicht zusammenfließen sollen. Tie Gewißheit ist also, daß in der talmudischen Zeit, d. h. bis zum sechsten Jahrhundert die Aspiration der Aspirata un» ter allen Umständen intakt geblieben sind. Da nun die Araber das s ebenfalls stets aspiriren, so können die Juden nicht von ihnen die Verhärtung desselben angenommen haben. Dagegen haben die Syrer die Differenz zwischen Aspiration und Verhärtung in der Aussprache dieser Laute eingehalten. Die syrische Sprache war aber eine lebendige und hat diese Differenz nicht nach gramniatischen Regeln emgesührt, sondern nach dem Wohllaut. Griechische Wörter, welche mit Aspiraten beginnen, haben sie aspirirt gelassen, trotzdem daß sie sie auf ihrem eigene» Sprachgebiet in diesem Falle zu verhärten pflegten. Sie haben also ausgesprochen; Philippos rns'b'v, ChilarchoS כילירכא und Christianos כריסטיגא. Denn der usus linguae spottet jeder Regel. Die Syrer nannten אבא (Awo) den n atürlich en Vater und אבא (Abbo) den geistigen Vater. Sie unterschieden ״ אבילאSpeise" von אכל von ״ אבילאmessen" von חורבא; מל eine ״Heuschrecke" von ״ חורבאZerstörurig" Den Juden dagegen war die hebräische Sprache bei Einführung der Vocalzeichen eine tobte, und sie wurde nur in denSynagogen beiden Vorlesungen aus der heiligen Schrift, beim Gebet und in Schulen gebraucht. Allerdings war eine Tradition für die Aussprache vor- Händen. Nichts desto weniger hatte die Verkehrssprache allnüilrg

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