Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 36 (1887)
- Issue
- Heft 10
- Article
- Grammatische und masoretische Studie zur heiligen Schrift
- Date
- 1887-01-01
- Page
- Seite 427 (sequence 3)
- Language
- German
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Grammatische und masoretische Studie zur heiligen Schrift. 427 (f wieder ,פרעה (Pctgaw, פנחס ®cveeg פוטיאל Dazu kommt das Zeuguiß des Kirchenvaters Hieroupmus: Dedraei p. litteram non habent, sed פ nt q sonat Also im vierten Jahrhundert haben die Talmudisten und die Bibelleser Lhatsächlich das פ durchweg f gelesen. Dagegen kann kein Einwand gemacht werden. Damals gab es noch nicht ein Dagesch lene bei פ Ebenso wurde כ stets weich ausgesprochen. Die griechischeu Uebersetzer gaben es consequent durch Chi x wieder כתבים XzQowßtfi, מש Xovg, מען Xavaav, מלכי צדק MeX%1Geäex 2), Das ת stets 0. Theodotion, welcher bekairntlich dunkle hebräische Wörter unübersetzt läßt und sie mit griechischen Wörtern wiedergiebt, bezeichnet die hebräischen Aspirata consequent durch griechische Aspirata: פאת (paaS-\ חפרפרות . . qa^qaqa>3; פגול 1) Nur solche Eigennamen, von welchen die in Aegypten lebenden Uebersetzer gewußt haben, daß sie ägyptisch sind, gaben sie, gewissermaßen more aegyptiaco mit iZ. wieder פוטיפר TJeTeqQ^ wie sie פיתום durch JletVcd und פיבסת durch BovßaG%r[c, wiedergeben. Ist das פ verstärkt, so geben sie es nach griechischer Sprachweise ncj) wieder 28 צפורהnqwqay wie 2anqmy ebenso בעל צפון durch 2871qmv, Saphir ספיר durch <5cmq8LQ0gt Was Gesenius dagegen einwendet, ist nicht stichhaltig (Lehrgeb. der hebr. Sprache K 3 Note). Die Juden in Aegypten haben allerdings פסח halb aramäisch naa%a ausgesprochen. Aber dieses Argument beweist nichts; sie haben damit einen Anklang an näa%8iv ״leiben" andeuten wollen, weil dieses Fest Zur Erinnerung an die Leiden in Aegypten eingesetzt ist. Wenn die Wörter naQaöecaog und Usgacg hebr. פרדס und פרס lauten, so ist damit nicht bewiesen, daß die nichtgries chischen Juden das v wie ein hartes p ausgesprochen haben; sie mögen es wie die Araber erweicht haben, F aradus, Fars. Wird doch das fremdländische Wort xijnog im Hebräischen קוף wiedergegeben, also Erweichung des harten Lautes p. Die Juden haben es also Koph und nicht Kop ausgesprochen. Dasselbe kann der Fall sein mit naXXa%- 6 ,פלגשa0mc;-ישפה, xaQTtaao^o^, ba£ v kann auch hier f-<p ausgesprochen worden sein. Bezeugt doch Hieronymus, daß die Hebräer den Namen Pisidia ausgesprochen haben F i s i d i a. 2) Die Verdoppelung geben sie more graeco durch wieder ־ססת—gleich Bax%0$. שכם geben sie 2 v %e fi unb auch 21x1[xa, weil die Griechen diese Stadt so genannt haben. 28*