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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1887-01-01 · Heft 9 · p. Seite 416

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
36 (1887)
Issue
Heft 9
Article
[Rezension]
Date
1887-01-01
Page
Seite 416 (sequence 2)
Language
German
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Necension. 116׳ NameüS entsprechend, so hat Cap. I 370 Verse (aus je 2 Halbversen bestehend) dem Namen לשם entsprechend, Cap. II deren אקרח=13ו u. s. n>, — Das Tarschisch, eine Jugendarbeit des Dichters, gehört zu der Gattung der Teg'nis׳ Dichtung, jedes Cap. enthält eine größere oder geringere Anzahl von inhalt-!ich zusammenhängenden Versgruppen, deren jede aus 2—6 Distichen besteht, die wiederum, statt sich unter einander zu reimen, sämmtlich mit demselben Worte schließen. Scheinbar kehrt in jeder Versgruppe eines und dasselbe Wort am Ende eines jeden Distichon wieder, in Wirklichkeit sind es aber nur Paronomasieen, Homonym«, lautlich zusammenfallende Wörter verschiedenen Sinnes, deren Anwendung entweder neben dem Reime oder wie hier statt des Reimes für die Gattung des Teg'nis charakteristisch ist. Von den 10 Cap. des Tarschisch ist das erste ein Lobgedicht auf Abraham ben Me'i'r. (Abu Jshak Jbn Muhag'er s.Steinschn. Cat. Bo dl. 1808 ff. und Neubauer Cat. of mss. Bodl. col. 642, 647, 652, 665), dessen Weisheit und (namentlich astronomisches) Wiffen, Edelmuth und Wohlthätigkeit mit Begeisterung und Ueberschwänglichkeit gepriesen werden. Dann kommen Wein-, Frühlings-, Liebeslieder, Betrachtungen über Jugend und Alter, Klagen über Treulosigkeit, Betrachtungen über Dies- und Jenseits, Mahnungen zur Erhebung über das Zeitliche und Irdische, Lob der Dichtkunst. — Trotzdem der durch die Teg'nis-Form dem Dichter auferlegte Zwang die freie Entfaltung des dichterischen Könnens hindert, da die unerläßliche Künstelei und Spielerei mit Worten nicht allein die Glätte der Form außerordentlich erschwert, sondern mitunter auch den Inhalt nachtheilig beeinflußt, insofern nämlich, als in manchen Versen die Form nicht für den Inhalt gegoffen, sondern dieser in jene hineingezwängt wird; trotz alledem ist auch in Tarschisch eine hochbegabte Dichternatur unverkennbar. An Formgewandtheit steht Mose Jbn Esra

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