Mannheim
Compact Memory

Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1887-01-01 · Heft 8 · p. Seite 381

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
36 (1887)
Issue
Heft 8
Article
[Rezension] / K.
Date
1887-01-01
Page
Seite 381 (sequence 8)
Language
German
Belongs to
spine
OCR quality
95% known words query
IRI
…/2829132-2829626-2829635--24338-2877014
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

Recenfion. 38j nah II Abschnitt 12—18, ebenfalls vorwiegend, midraschähnlich. Die in diesem Abschnitt enthaltene Mischna unterscheidet sich von der Mischna Aboth dadurch, daß die richtige Reihenfolge innegehalten ist, also R. Jochanan b- Saccai's Schüler vor Hillel's Nachkommen aufgeführt werden, woraus Sch. schließt, daß die Mischna dieses Theiles in A. d. R. N. älter sei, als dis entsprechende Mischna Aboth, die erst später absichtlich in an. derer Ordnung redigirt wurde. Der Theil III von Kap. 20—30 enthält wenig Midrasch, er ist einer Mischna oder Tosefta weit ähnlicher, ebenso der IV. bis zum Schluß reichende Theil. Der ursprünglichen Mischna, so führt Sch. im 6. Kap. der Einleitnng aus, steht wahrscheinlich A. d. N. N. näher als die Mischnah Abot, welche, wie sie uns jetzt vorliegt, nach Sch. Meinung, eine sehr verkürzte Sammlung von Aussprüchen der Tanaim ist, zu welcher ursprünglich alle im Stil der Mischna gehaltenen Sentenzen ethischen und religiösen Inhalts gehörten, die sich jetzt in den verschiedenen Midraschim zerstreut finden. Wir begnügen uns in Bezug hierauf mit der Bemerkung, daß uns diese durch nichts bewiesene Vermuthung höchst umvahrscheinlich ist, daß wir vielmehr die פרקי אבות für eine gerade in der Form, wie mir sie jetzt noch besitzen, angelegte Sammlung von Aussprüchen der Tanaim halten, angelegt gerade in der Abstcht keineswegs alle, sondern nur einen oder höchstens einige Sinnspräche der nach chronologischer Reihenfolge aufgeführten Lehrer zu t) Daß 81. d. R. 31. wenigstens. zum Theil älter und vielfach als Quelle für die Gemara anzusehen ist, darauf ist Schreiber dieser Zeilen von Herrn Seminarrabbiner Dr. Lewy gelegentlich bei der schon oben citirten Stelle von Hillcl, Sabbat 3 l a cf. 21.91.91 •גי. cap. 15 hingewiesen worden. Abgesehen von der ganzen auf die Ursprünglichkeit der Erzählung in 21. d. R. 91. hinweisenden Darstellung vergleiche man nur die kaum verständliche Frage und Antwort der Gemara'. klv UVV ראשיהן של בבליים סגלגלות אמר ליה בני שאלה גדולה שאלת מפני שאין להן חיות פקחות und Raschi's gezwungene Erklärung zu מגלגול mit dem entsprechenden Passus in A. d. R. 31.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.