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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1887-01-01 · Heft 7 · p. Seite 307

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
36 (1887)
Issue
Heft 7
Article
Über R. Gerschon und sein Verhältniß zum masoretischen Sammelwerk Ochlah we-Ochlah
Date
1887-01-01
Page
Seite 307 (sequence 9)
Language
German
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masoretischen Sammelwerk Ochlah we-Ochlah. 307 Vorgänger. Und sollte dieser seine Zeitgenossen als Meister (ואלאסתאר bezeichnet haben? Es ist kauni glaublich. Und wer sollten denn die andern vielen Scheichs der Grammatik in dieser Zeit gewesen sein/ gegen welche Jbn-Jaschusch in dem einen Punkte polemisirt? Nur ein später Lebender kann so etwas geschrieben haben. Ohnehin unterstützt die Parallele, welche N. zu d i e s e r Notiz aus dem Lexikon des Daud b. Abraham Alsaßi heranzieht, meine Annahme, daß das Ochlah im 10. Jahrhundert auch in Afrika nicht bekannt war. Denn dieser Lexikograph aus Feß (welcher nach Saadia geschrieben hat) beruft sich dabei ans die große Masora und nicht, wie der Ano» nymus, auf das Ochlah. Der dritte Einwurf ist nicht vom geringste« Belang. Ein Autor vom Ende des vier; eh nt eu Jahrhunderts bemerkt, daß ihm in Venedig das Werk Ochla zu Gesichte gekommen war, welches aus Catalonien dahin gebracht worden war. Wa» rum soll denn das Werk nicht in dieser Zeit bekannt gewesen und auch nach Catalonien gedrungen sein? Es sollte ja nicht eine Geheimschrift bleiben. Die weitere Behauptung Neubauers, daß deutsche und französische Grammatiker das Ochlah nicht gekannt hätten, sonbent es sei aus Afrika herübergekommen, ist von zwei Seiten her unrichtig. Einmal, daß David ans Feß es nicht gekannt hat, und daß Samuel G'ama es erst in Narbonne kennen gelernt haben kann. Und dann wenn — wie Neubauer sich darauf steift — daß N. Gerschon es nicht selbst versaßt, sondern es bloß copict haben soll, so hat dieser deutsch-französische Rabbiner es doch jedenfalls gekannt! Ich lasse mich aber nicht daran irre machen, daß כמסורת הגדולה שכתב ר' גרישום nichts anderes bedeuten kann, als daß dieser es selbst versaßt hat, sonst müßte שהעתיק gebraucht sein. Anders ist es bei dem Nbsch reiben einer ספר תורה, da kann und muß כתב als stehender terminus technieus augewendet werden. In 20»

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