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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1887-01-01 · Heft 7 · p. Seite 302

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
36 (1887)
Issue
Heft 7
Article
Über R. Gerschon und sein Verhältniß zum masoretischen Sammelwerk Ochlah we-Ochlah
Date
1887-01-01
Page
Seite 302 (sequence 4)
Language
German
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SOS lieber R. Verschon und sein Verhältniß zum Italien geschrieben, das Ochlah Zicht erwähnen, kann nicht beweisen, um so mehr da es sicher ist, daß das Buch in Spanien vorhanden war. Halte R. Verschon wirklich eine originelle Sammlung der Mafforah angelegt, so hätte es Aden Ezra von R. Tam erfahren. Und würden Nascht, R. Tam, und spätere Grammatiker der französischen Schule es vernachlässigt haben, das große Meisterwerk des ״Lichtes des Exils" zu erwähnen? Warum soll שכתב mit ספר verbunden ״eopiren" bedeuten, und nicht mit מםרת? Wenn R. Gerschon einen Bibel- oder Pentateuchcodex copirt hat, warum auch nicht eine Masorah, zudem wir oben gesehen haben, daß Ochlah schon zu seiner Zeit als eignes Werk bestanden hat. Grade der Ausdruck!שכתב סיר bedeutet ״mit eigener Hand copirt" worauf Makhir Gewicht legt,7 wenn er das Autograph Schemaiah's für seinen Commentar zitirt (Monatsschr. p. 18, Note 2). Möglich und wahrscheinlich ist es, daß R. Gerschom wie auch Menahem aus Joigny die Ordnung des Ochlah veränderten und auch Zusätze aus andern Codices machten, worauf N. Tam bezüglich der Interpolationen anspielt. Dem berühmten Rabbiner war e§ möglich, Codices aus dem Orient und aus Magreb zu bekcmnlen, die er verwerthete. Ueber solche Zusätze kann man sich aus Norzi, Heidenheim und besonders aus Ginsburg's voluminöser Ausgabe der Masorah belehren. Beiläufig will ich bemerken, daß das Wort אלנגרארי und לוגכרט in Ginsburg's Masorah (Monatsschr. p. 30) schon in einer Recension dieses Werkes im Guardian (Juni 1886) gerügt wird; dieses wöchentliche Blatt ist auf dem Continent unbekannt. Aus Dr. Wickes' zweitem Theil über Accente, das bald erscheinen wird, wird inan erfahren, daß der Aleppo-Codex ebenfalls die beiden Masorah hat, und zwar die große auf beiden Rändern, wie in unseren meisten Codices. Wie es scheint, nach Or. Baer's Untersuchungen der Varianten, die in Libanon I mitgeiheilt sind, kaim der Codex nicht von der

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