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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1887-01-01 · Heft 6 · p. Seite 248

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
36 (1887)
Issue
Heft 6
Article
Lehrinhalt der "Weisheit" in dem biblischen Schriftthum
Date
1887-01-01
Page
Seite 248 (sequence 8)
Language
German
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248 Lchrinhalt der ״Weisheit" in dem biblischen Schristthum. pyruSpflanze und der Nilflaude, welche, obwohl in Feuchtigkeit hoch aufschließend, doch vor jedem niedrigen Grase verdorren. ״So ist das Ende (;אחרית leg. ארחות) aller Gottvergessenen 2c. (8,!1—16). Darauf folgt ein anderes Bild: ״Feucht ist es vor der Sonne .... wenn man es vernichtet von seiner Stelle . . sieh' daS ist die Freude seiner Weise und aus einem andern k t a u b wird es ausblühen." Darauf die Anwendung: ״Gott verachtet nicht den Diedern (>6—20). Ter Gedankenzusammen׳ Hang zwischen dem ersten und zweiten Bilde und ihrer Anwendüng wird vermißt. Offenbar fehlt vor dem Verse רטוב הוא לפני עטע die Nennung einer Pflanze, welche zwar niedrig ist, aber immer grün und frisch bleibt, hier auSgeriffen, dort wieder weiter wächst. Eine solche Pflanze, etwa wie Epheu, scheint he» bräisch רענן oder רעננה benannt worden zu sein. Darauf bezieht sich das abrupte 1 רטוב הוא). Der HauptvergleichungSpunkt einerseits die hohen Wafsergewächse und andererseits das niedrige auf Vteingeröllen fortkommende Jmm ergrün. Den ersten gleichen die Frevler, dem andern die Frommen. Und nur der Schluß, selbst wenn er vom Orte weggeriffen wird, so freut er sich darüber — denn ,סעפר אחר יעטח, er wird aus dem Staube aufblühen, wird aus dem Grabe auferstehen. So ist Bildad'S erste Rede ihrem Kern nach der Auferstehungslehre gewidmet. Und diese bestreitet Hiob. Zu beachten ist aber, daß Hiob sich schon gegen den Glauben an diese sträubt, ehe noch Bildad gesprochen hat,, schon in seiner ersten Entgegnung gegen Eliphas (in Kap. 7). So muß der Dichter schon vorher darauf leise hingewiesen haben. Diese >) Wie schön ist das Gleichniß von dem niedrig wachsenden und unvergänglichen Immergrün durchgeführt! Ueber den Garten hinaus geht sein Schößling, auf einem Steinhaufen verzweigen sich seine Wurzeln, zwischen Steinen lebt -S. NM' אבניט N'2, nach LXX £v de fxiGm vaXCxwv txazxai — .בין אבנים יחיה ד t ״ r*: יי

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