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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1887-01-01 · Heft 4 · p. Seite 174

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
36 (1887)
Issue
Heft 4
Article
Bedeutung der jüdischen Münzen mit dem Feststrauß (Lulab) und dem Portale
Date
1887-01-01
Page
Seite 174 (sequence 30)
Language
German
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1׳U Bedeutung der jüdischen Münzen mit dem Feststrauß (Lulab) Sammlung des vr. Welcher v. M o l t h e i m (bei Madden das.). 5) Sammlung des Herrn I n f a n t e in Spanien (nach Angabe des vr. Merzbacher von den Numismatikern als echt befunden, s. Sallet Zeitschr. für Numismatik I, 224 Nr. 6, IV 256 Nr. 112). — 6) In der Sammlung Hunter (mitgetheilt von W o i d e bei Bayer äs nimm Anfang (p. XII, Nr. 2). — 7) Auch im Besitze eines Herrn Lurie in Mohilew ist angeblich ein gleiches Exemplar (Merzbacher a. a. £).). - . An der Lulab-Seite vom Fuß augefangen rings herum שב לחי ירושלים. Das Behältniß des Lulab ist oben am Rande ein wenig stärker als in 1׳ Der Ethrog ragt in Nr. 2 eben so wenig über das Behältniß. Dagegen in Nr. 1 und Nr- 8 etwas tiefer, so daß die Spitze desselben nur etwa bis zur Hälfte des Behältniffes reicht. — An der Portalseite steht das Wort ירושלם zur Hälfte auf der rechten und zur Hälfte auf der linken Seite in Nr. 1 und L; dagegen in Nr. 2 wie in I. Nr. 1—3 haben oberhalb des Portals noch dazu die Form eines gleichlinigen klein e n Kreuzes. Diese Nrr. haben ebenso wie! innerhalb des Portals die Schnürenverzierung (der Halbkranz und die Mittelschnüre); nur in 8 ein wenige verschieden. In dem Ex. Babington auch die Schnur oberhalb des Architrav. Wie die Verzierungen des Portals bei den übrigen Exx. beschaffen sind, namentlich ob sie auch die Kreuzform haben, ist mir nicht bekannt, da mir keine Aböitdung davon zu Gesichte gekommen ist, und die Numismatiker nicht darauf geachtet haben. — Einige Varia nten in diesen Species deuten an, daß sie nicht von einerlei Prägung stammen. — In Nr. 4 sind nach Angabe des Besitzers Moltheim unten am Portal deutlich die griechischen Buchstaben N Ö leserlich Species III. Davon sind nur zwei Exx. bekannt. 1) In der Pariser Sammlung (bei de Saulcy Taf. XIV, 4). — 2) In der Sammlung des Herrn L. Hamburger Ln Franks, a. M. (der mir freundlichst einen Abdruck machte. Es ist wohl nach einem geprägten Ex. gegossen). Ob sonst noch davon Exx. vorhanden sind, ist mir nicht bekannt. An der Lulab-Seite wie II שבלחר ירושלים. Der Ethrog gegen die Mitte des Behältniffes. — An der Portal-Seite rechts שם links ערן (in 2 das erste verwischt). Oberhalb wie zwei Architrave übereinander statt der Schnurverzierung, und oberhalb des zweiten ein kleiner Stern, (in 2 verwischt). Die Verzierung innerhalb des Portals verschieden von F. II. Der Halbkranz am Bogen nicht gleich einer Ringreihs und die Schnürchen bei 2 gleich den andern, aber in I ähnlich zwei Stäbchen unter einander. Nr. 2 zeigt undeutliche Spur eines Kaiserkoyfes mit der Schleife des Diadems (s. Figur III). Species IV. Davon 5 Exx. bekannt- 1) Im Pariser Münzkabinet (bei de Saulcy s- Figur IV, 1). 2) Im Berliner Münz kabinet (davon mir Herr Direktor v. Sallet freund üchst einen Gypsabdruck zugesendet). ES hat die Spur eines Kaiserkopfes mit Schleife. — 3) Sammlung des Reverend Lewisbe-

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