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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1887-01-01 · Heft 4 · p. Seite 157

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
36 (1887)
Issue
Heft 4
Article
Bedeutung der jüdischen Münzen mit dem Feststrauß (Lulab) und dem Portale
Date
1887-01-01
Page
Seite 157 (sequence 13)
Language
German
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und dem Portale 157 Palmbaum oder Palmblatt oder als Weinstoä sind Symbole für das heilige Land oder das jüdische Volk. Was soll aber die Prägung eines Feststraußes auf Münzen? Sie erinnert, ohne daß man zu Künstelei greift, einfach an das Hüttenfest und noch weiter an die Zeit diese s Festes. Dieses Fest wurde durch zweierlei rituelle Symbole begangen, durch den S tra uß von vier Pflanzengattungen (ארבעמיגים) und durch die seicht gebauteFesteshütte (N2D). Soll dieses Fest typisch dargestellt werden, so muffen beide Seiten desselbenversinnbildlicht werden, nicht bloß durch den Strauß, sondern auch durch die Festeshütte. Das Portal stellt nun diese Hütte in der Facade vor, allerdings nicht die erste beste Festeshütte, sondern, wie beim Lulab, die eines vornehmen Juden, der damit eben so Staat gemacht hat, wie mit dem Fest-strauß. Es soll eine zierlich gebaute Hütte sein. Solche zierlich gebaute Festeshütten mit Säulen sind thatsächlich vorgekommen. In der talmudischen Literatur wird von einer solchen gesprochen, welche auf allen Seiten von Säulen umgeben ist, daß diese Säulen rituell als Wände angesehen werden können, und das Ganze als eine correkte Festeshütte gellen dürfe '). Das Beispiel ist gewiß der Wirklichkeit entnommen. Mancher Vornehme hat wohl sein ne^CGTvXov im Vorhofe seines Hauses, oben mit einer leichten Laubdecke versehen, als Sukka benutzt. Von der adiabenischen Proselyten-Königin Helene, welche um 48 (xost) mit ihren Enkeln nach Jerusalem gekommen war, um diesen eine jüdische Erziehung zu geben, wird mitgetheilt > sie habe sich eine sehr hohe Festeshütte errichten lassen'). Tosest« Eukka I, 8. Jerus. 52 a { חצר גדזלה שמוקפת עטודיט .דרי עמודים כדפנות י) Tosefta das. I. Anf. auch Jerus. Sl ä (מעשה בפוכת הילני (המלכה שהיתה יגכוחה יותר מעשריכש אמח.

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