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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1887-01-01 · Heft 4 · p. Seite 152

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
36 (1887)
Issue
Heft 4
Article
Bedeutung der jüdischen Münzen mit dem Feststrauß (Lulab) und dem Portale
Date
1887-01-01
Page
Seite 152 (sequence 8)
Language
German
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152 Bedeutung der jüdischen Münzen mit dem Feststrauß jLulab) Jerusalems״ (vollständig ולחרות יחשלם aber nicht das Prägungsjahr, und auf der Portalseite den Namen «Simo n". Was die chronologische Präcisirung dieser Münzklaffe so zweifelhaft macht, ist der Umstand, daß auf einigen Exemplaren derselben Spuren eines Kaiserkopfes oder griechischer Buchstaben Vorkommen, eins die Endung NOC und eines gar ziemlich deutlich ^n griechischen Buchstaben die Abkürzung von Titus Flayius Vespasianus hat. Diese Exemplare sind demnach Ueberprägungen d. h. auf römische Kaisermünzen von Vespasian oder Domitian oder Trajan ist das Gepräge einer jüdischen Münze aufgedrückt worden, wie sich auch andere Münzen finden, welche deutlich unter der jüdischen Prägung die Worte Trajanus mit Würdennamen zeigen. Nun ist Vespasian Juli 69 während des judäischen Krieges zum Kaiser proklamirt worden. In Rom traf er erst im I. 70 ein- Seine ersten Münzen können daher frühestens in diesem Jahre geprägt worden sein. Sollten die in Jerusalem Belagerten schon in demselben Jahre wenige Monate vor der Zerstörung Vespasian-Münzen erlangt und sie mit dem Mischen Stempel überprägt haben? Es ist nicht recht annehmbar. Wenn es nun gar Münzen von Trajan wären? Als wahrscheinlicher wird angenommen, daß viel später in der zweiten Revolution diese Ueberprägung stattgefunden hat. Demnach würden wenigstenS solche Exemplare der Bar-Kochba-Epoche angehören, aus welchen Ueberprägung wahrnehmbar ist. Da nun die Gleichheit der Typen auf die chronologische Gleichzeitigkeit hinweist, so müßte also die Klaffe der Lulab-Münzen sammt und sonders derselben Epoche angehören. Diese Consequenz zieht de Saulcy, obwohl nicht mit dieser Beweisführung. Er vindieirt diese Klaffe, so wie mehrere andere der Zeit der zweiten Revolution, wofür ihm auch der auf einigen Exemplaren dieser Klaffe vorkommende Name ״Simon" zur SMo M gereicht

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