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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1887-01-01 · Heft 4 · p. Seite 150

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
36 (1887)
Issue
Heft 4
Article
Bedeutung der jüdischen Münzen mit dem Feststrauß (Lulab) und dem Portale
Date
1887-01-01
Page
Seite 150 (sequence 6)
Language
German
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ISO Bedeutung der jüdischen Münzen mit dem Feststrauß (Lulab) jenen Theil, dessen chronologische Zugehörigkeit nicht bestimmt datirt ist, eine Differenz der Meinungen 1). Ganz besonders ist die Münzklaffe kontrovers, deren Legenden den Namen Simon mehr oder weniger deutlich tragen. Einige Numismatiker beziehen ihn auf den Hilleiiden Simon b e n- G am a liel den ersten oder den zweiten (Enkel des ersten) oder theilweise auf den wilden Zelotenhelden Simon Bargioras, andere wieder sämmtliche Exemplare dieser Art oder einen Theil derselben aufdenHeldenkriegerBar-Kocheba,welcherunterHadrian die römischen Legionen mehr als drei Jahre in Schach gehalten hat. Es gie bt auch Exemplare, welche man Eleasar-Münzen nennt. Auch diese sind controvers. Einige vindiciren sie einem Zelotenführer Eleasar in dem ersten Aufstand gegen die Römer, de Saulcy dagegen einem wenig bekannten Agadisten Eleasar aus Modin. Kurz es ist bis jetzt trotz der vielfachen Erörterungen noch nicht zur Gewißheit erhoben, welche Münzen der ersten und welche der zweiten Revolution zuzuweisen sind. In diesen Zweifel ist auch eine Klasse von Münzen hineingezogen, welche man Lulab-Exemplare nennt»). Sie ») Zur Ueberstcht stelle ich hier die Literatur über die jüdische NumiSmatik nach dem Namen der Autoren zusammen. Noch vor de Saulcy hat Cavedoni (1849) bei Behandlung der biblischen Münzen auch diesen Theil der Numismatik behandelt, dann wieder 1855 in einem Appendix. Nach Cavedoni und de Saulcy haben selbstständig in eigenen Schriften oder Sanimelwerken darüber geschrieben. H. C. R e i ch tz a r d t, Graf de Vogüs, M. A. Lewy, Churchil B a b i g t o n, Raffaele Garucci, v. Wehrlos, Fran-ois L e u o r m a n t, Eugen Merzbacher, Frederic M a d d e n. Des Letzten zwei Werke: History of the jewish coinage (1864) und der zweite Band seines international rmmisiuats, Orientslia (1881) umfassen das Gebiet dieser Literatur vollständig und sind mit ausgezeichneten Abbildungen versehen. Zum Schluß des letzten Werkes sind die Titel der Werke und der Befund der Sammelschriften, in welchen von jüdischen Münzen gehandelt wird, sorgfältig zusammengestellt. Die Quellen und Münzen, die hier nicht besonders bemerkt sind, finden sich in Maddens zwei Werken. ,j Mose Alaschkar sah eine solche Münze im Anfang des 16. Jahr«

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