Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 36 (1887)
- Issue
- Heft 2
- Article
- Eine Anekdote von Juda Halewi
- Date
- 1887-01-01
- Page
- Seite 90 (sequence 2)
- Language
- German
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90 Notizen. טתענסן מן חכמה אלבארי סי כלה פארא באמראה חסנה אלונה ואלמלכם פתעגביא מן גמאלחא ושכהא אללה תע׳ עלי אתקאן מצנועאתה פכינמא הם טתעגמא מן חסן צנעתהא ואעחראל כלקתהא פארא כהא קכיח m [לה[א [I. תח[א]רח מן תמאשי אנהא פסמעוא [פסמעו אנהא וטגטק סמו. סקאל ענד סמאעה ’רלך אלצות הפה שאסר הוא הסה שהתיר (Kethub. II, 1) סטרב אלסאמעון לדלך לאסתעארתה לכלאם הכותי ז״ל ״ .פי הר(ה)נא] אלמעני אלשעריEs heißt ferner : deine Rede ist lieblich, d. h. wisse, daß auch ihre Sprache süß ist, denn es giebt auch solche, deren Aussehen wohl schön ist, die aber eine häßliche Art zu sprechen haben, darum berichtet uns der Dichter, daß bei ihr Aussehen und Sprechweise beide übereinstimmend schön sind. In diesem Sinne sagt der arabische Dichter: Und Perlen giebt es, die sie lächelnd zeigt, Und andre, die sie redend fallen läßt. Ich will hier auch eine köstliche Anekdote unseres berühmten Dichterphilosophen Jehuda Halewi anführen, weil sie in den Zusammenhang dessen gehört, wovon wir eben handeln. Einer der Gelehrten Granadas hat mir nämlich überliefert, daß sie mit ihm bei Unterhaltungen und in Circein zusammenkamen, bei denen sich in einem der prächtigen Paläste der Stadt die ganze Gesellschaft, darunter eben auch Juda Halewi zu schöngeistigen Be« sprechungen zu versammeln pflegte. Während man nnn grade die Weisheit des Schöpfers im Universum bewunderte, erschien eine ebenso schöne als feingekleidete Frau; da fing man an, deren Schönheit zu bewundern, und pries Gott ob der Vollkommenheit seiner Gebilde. Eben war man dabei, die Herrlichkeit ihrer Kör« perbildung und das Ebenmaß ihrer Gestalt anzustaunen, als sie ich die Schuld nicht dem Abschreiber aufladen, sondern eine Eigenthüm« lichkeit des Autors darin erkennen. So nach der Vermuthung meines Freundes Prof. Dr. D. H. Müller in Wien.