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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1886-01-01 · Heft 12 · p. Seite 537

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
35 (1886)
Issue
Heft 12
Article
Der historische Hintergrund und die Abfassungszeit des Buches Esther und der Ursprung des Purim-Festes
Date
1886-01-01
Page
Seite 537 (sequence 17)
Language
German
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Esther und der Ursprung des Pmim-FesteS. 587 Phrase) auf das höhere Alter des Buches Esther angeführt werden könnte. Einer der griechischen Paraphrasten desselben! (eS muß deren noch mehr als zwei gegeben haben ') hat zum j Schluß eine scheinbar historische, durch ein chronologisches Datum documentirte Nachricht in der Unterschrift: daß D o s i t h e o s, der P r i e st e r und L e v i t e, so wie sein Sohn Ptolemäus diesen Purim-Brief (׳nj׳»' naQaxeifxevrjv incaoX^v %wv d>Q0vQctl oder <f%ov(>Cp) im vierten Jahre der Regier ung des Ptolemäus und der Kleopatra irgend wohin gebracht (el<rr/Viyxe) hätte, und daß Ly sim a cho s, der Sohn des Ptolemäus in Jerusalem, ihn übersetzt habe.") Ge. wöhnlich wird angenommen, daß von den fünf oder sechs Plolemäern, deren Gemahlinnen Kleopatra hießen, unter den> hier genannten P t o lem ä u S Philometor zu verstehen sei (vergl. Fritzsche a. a. O. I. S. 72). Allein am allerwenigsten konnte dieser damit gemeint sein; denn als dieser zur Regierung gelangte (18 l), war er nicht älter als sechs Jahre alt und stand unter Vormundschast seiner Mutter Kleopatra Im vierten Jahre seiner Rekierung war er zehn Jahre alt. Konnte er damals schon eine Frau Kleopatra gehabt haben? Außerdem ist es unstreitig, daß die Nachschrift sich nicht auf eine wörtliche Uebersetzung, sondern aus die vorliegenden mit langen Zusätzen und AuSichwüüuvgen versehene Paraphrase bezieht. Tos Wort iQfiyptvtiv wurde in demselben Sinne wie חרגם auch für erne homiletisch erweiterte Paraphrase gebraucht. >) Dgl Frchsäe exeg. Handb. zw den Apokryphen des alt. Test. Einleitung Die zweierlei Uebersctzungen hat Fr. edirt. EodrjQ duplicem libri textum etc. 1848. t) Der Schluß dieses Epigraphs ist völlig unverständlich.: £7r1GT0Xrjv tj tcpaaav eivai xai iQfirjvevxivat JvcCfiaxov JlroXsfxaCov, xdv 4׳? (Var. £x) ‘fegqvpßXrifi. «»»«S-Sre-tt, Monat«s»rtft xxxv.O, 85

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