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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1886-01-01 · Heft 11 · p. Seite 518

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
35 (1886)
Issue
Heft 11
Article
Die hebräischen Urkunden der Stadt Speyer
Date
1886-01-01
Page
Seite 518 (sequence 2)
Language
German
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518 Notiz. Stücken im Papyrnsscl atz des Erzherzoge Rainer als alte Eigenthümlichkeit der hebr äisckei! Ouadratschrst kennen gelernt haben, erscheint זר נב her Urkr!nhc rneinigl. Tie Nblnrznng selbst ist längst durch Zunz, Zur Geschichte p. 360 als der Psalmvers 25, 13 erklärt, wie er denn auch p 451 und 453 bereits die Fehllesungen dieser For mel aus seine Warnungstafel geschrieben hat. Warum p. 372 Z. 1!!atz desPrincips, dieEulogieen wegzulassen, שטעון בר עקיבא 'ימין durch Simeon b. N. A qiba Jamin (?) wiedergegeben wird, während die ungewöhnliche und doch sicherlich unverstanden gebliebene Formel hinter dem Namen Josef b. Meir's זצל מהיררא — die Wiedergabe der Büchstaben T» hängt noch von der Auflösung der Formel ab — w egge lassen wurde, ist mir unerfindlich. Auch die Benierkung p. 373 n. 1: ״Diese letzten Worte stehen im Original an falscher Stelle" kann ich bei der sorgfältigen Au sstaltung der Urkunde nicht gellen lassen, vielmehr ist die Wendung לא הוא ולא שום ארם מחטווז entsprechend den Worten: •t er seiber oder jeman anders von einen wegen, absichtlich mit Nachdruck nach dar Etrasandrohung ans Ende gestellt. Aber wie ein häßlicher untilgbarer Fleck, der ein herrliches Buch ver-- unstaltet, hat mich die folgende Uebersetzung p. 373 Z. 15 berührt: ״Am Montag den 18. Tebet anno 94, haben wir geschrieben und unterzeichnet für die, welche zwischen dem Kramladen sind, und das Ganze ist sicher und gewiß." Die Anmerkung 2 belehrt uns: ״das Hebräische wird חנלייות zu deuten sein, da n den lateinischen Urkunden apnd cramos vorksmmt." Die Dunkelheit und Unfaßbarkeit dieses Satzes hätte eine weitere Auseinandersetzung verdient. בהמי וחוזטנו schwebt ohne Object, die Urkunde ist für deir Rath ausgestellt, woher also plötzlich ״die, welche zwischen den Kramladen sind." Ich will die sündigen hebräischen Worte hierher setzen; sie sind über der Zeile

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