Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 35 (1886)
- Issue
- Heft 10
- Article
- [Rezension]
- Date
- 1886-01-01
- Page
- Seite 471 (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
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Äecenßon. 471 ספרי טתיך ההצבה אשר היו להב תחת ידי מהל הנטצא ער כי הביואותים בעזר האל אל ארץ הפלטה, ארץ רו ם יא במדינת כ ריס ט י אשר שם אהל ביתי. Bemerkenswerth ist noch eine Notiz in einem anonymen Commeutar zum Pentateuch (Nr. 273 Kol. 54), welche die niedrige Stellung der deutschen Juden vergegenwärtigt, die noch niedriger war als die der Juden anderer Länder. Sprach ein Jude französisch oder war in französtsche Tracht gekleidet, so entging er den Vexationeu und brauchte nicht den gelben Flecken zu tragen. So wie aber ein zugewanderter Jude deutsch sprach, mußte er ihn ohne Weiteres anlegen: ועור היום אט יבוא איש בלבוש צרפתי ומדבר לשון צרפתי יאמרו הכל עליו שהוא צ¬פתי¬ . . . ברירי היה עובדא שעמדתי לפני עצות אדום הרגמון טשטרושפורק והיינו טצוים לסמן בגדינו בצבע בנד נעל כטנהג ביש מקומות באשכנז. Diese Notiz stammt aus der Mitte des 15t. Jahrhunderts nach der Zerstörung Constantinopels und dem Untergang desangefaullen byzantinischen Reiches, was die Juden damals als Beginn der messianischen Zeit betrachtet haben (das. שנחרב קונשטונאפל בימינו). Auf der Skala der Demüthigung standen die deutschen Juden damals am niedrigsten. Man darf sich daher nicht wundern, daß ein aus Frankreich stammender Jude, Jsak Zarsat i» wel» cher in der Türkei lebte, von Mitleid für die elende Lage der deutschen Juden ergriffen, ein Jahr nach der Eroberung Con« stantinopels ein beredtes und witziges Sendschreiben an sie rich" tete, ihrem Stiefväterlande den Rücken zu kehren und sich in der Türkei anzusiedeln, wo sie mit offenen Armen empfangen werden würden. Dies« historischen Notizen laffen eS bedauern, daß Neubauer nicht mehr dergleichen excerpirt, oder daß er in den Mss. nicht mehr dergleichen gefunden hat. Indem wir zum Schluffe noch einmal die Freunde der hebräischen Literatur und die Bibliotheken auf den hohen Werth dieses Handschriften-Ka-