Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 35 (1886)
- Issue
- Heft 9
- Article
- Grammatische und masoretische Studien zur heiligen Schrift
- Date
- 1886-01-01
- Page
- Seite 387 (sequence 11)
- Language
- German
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Grammatische und masoretische Studien zur heiligen Schrift. 387!1 8 4 den Ansschlag gegeben, daß das א einen tragbaren Auslaut 1 an der Verdoppelung hat •). j 2) SBie fetyr bie Nakdanim darauf bedacht waren, den Laut { a oder tha durch die Accentuation zu schützen, zeigt sich bei der häufig vorkommenden Femininform יהיתה — היתה. Dabei I wird der Ullima-Ton beibehalten auch bei dem Kontakt von I zwei betonten Silben. Die Regel נסוג אחור w eicht gegen die ° Nothwendigkeit, die Endung ת zu betonen, damit nicht etwa והיימ | gelesen werde. Es wird also accentuirt: § היתה תהו ובהו Genes. I , 2. | .18,12 ״ ״ אם כל הי והיחה תל עילם Deut. 13, 17. t ij לא היתרו עיך Josua 11,19. למנשה ה י ת ה ארץ הפות baf. 17:,. 18. 1 •-׳,׳ ,. חרב איש Sam. 14, 26./:/ I \ .25,29 " יהיתה נפש ׳׳••• r 1 תבל הים " Zephania 2,6. 1 | ־ייז־ והיווה עה «רה, (Daniel 12, 1). ן Instruktiv dafür ist das Beispiel iö zwei aufeinanderfolgenden. | V. V. (Zach. a. a.) והיהה und והיה mit demselben Worte verbuWM ') Auffallend ist die Ausnahme, daß in den VV. לסד! זכחהני und למה שכחחני nach Angabe der Mäsoreten, ultima ist, obwohl ein Guttural nicht darauf folgt. Sollten die Alten gelesen haben ein halb hörbares א von dem S-Laut, wie das Wort שהיס־־שהי, nach dem Zeugniß der Grammatiker, in Palästina, Aegypten, Magreb (mit Ausnahme von Spanien) gelesen wurde \אשתיבם — אשת? Wenn also prosthetisch gelesen wurde אשכחחני und אזנחהני, dann wäre die Tonverschiebung in den voraufgehenden למה in der Ordnung. Dazu würde auch die dritte Ausnahme gehören למה שמחני (Hiob 7, 20', wo למה zwar penult. ist, aber der Defekt des Dagesch in מ, beweist, daß die Nakdanim selbst dabei schwankend gewesen sind.