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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1886-01-01 · Heft 9 · p. Seite 385

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
35 (1886)
Issue
Heft 9
Article
Grammatische und masoretische Studien zur heiligen Schrift
Date
1886-01-01
Page
Seite 385 (sequence 9)
Language
German
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Grammatische und masarktische Studien der heiligen Schrift. 385 Da nun unsere Ausgaben nach der Maiora oder Theorie Ben-Ascher accentirt ist, so ist es in Ordnung, daß diese nicht bloß in den beiden citirten Stellen, und bei!ועשיר־ und וחייר־ז sondern überhaupt in dieser Form von den ל״י auch vor Kjieimltima accentuiren. Allein sie enthalten doch Jnconsequenzen. Sie müßten eben so והכית וצפירת und והשקית vor א die Endsilbe tonlos haben, wahrend sie sie accentuirt geben. Endlich haben sie 1m;ואסיה (Seoit. 24,5) — was auch von Kimchi bezeugt ist — ultima. Das sind Jncoysequenzen,. welche die dlalcäauim sich nicht selten W Schulden kommen lassen, indem sie, ihrem Herrn und Meister Ben-Ascher untren werden und die Regel seines Antagonisten befolgen. Haben sie doch gar einmal והיית ultima accentuirt (II Sam. 15,33): ו ה י ת עלי למשא, wobei angegeben י..י| ' י T ־ ■ - ist ״ל», d. h. daß es defecliv geschrieben und ,ultima Diese Anomalie hat allenfalls ihre Erklärung nach Ben-Naphtali's Theorie, daß hier ultima käme, weil darauf ein Guttural folgt; aber nach Ben-Ascher ist es unerklärlich. Indessen, wenngleich Ben-Ascher bei den Verben mit der Endüng itda keine Rücksicht auf die mögliche Verdunkelung der tonlosen Silbe a genoiNMön wissen wollte und mehr Gewicht darauf legte, daß die Silbe i deutlich betont bleibe, so differirte er doch nicht bei der, Betonung der Endung atha, daß die Endsilbe a betont werden,, müffe, wenn darauf ein a- oder e* Laust folgt. Denn die masoretische Notiz, daß das siebenmal vorkommende ובאת yor א ultima sein müsse, (0 6. 382) stammt wohl aus seiner Masora. Diese Regel, daß die Endsilbe a betont werden müsse, wenn darauf ein schwacher Guttural (אהע) mit dem a- oder s-Laut folgt, herrscht überhaupt in der hebräischen Accentlehre vor, und zwar aus den Grunde, damit die beiden benachbarten א a nicht in einander fließen. Darauf beruht 1) die Regel, daß die Partikel ffih, gewöhnlich ד, ד

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