Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 35 (1886)
- Issue
- Heft 9
- Article
- Grammatische und masoretische Studien zur heiligen Schrift
- Date
- 1886-01-01
- Page
- Seite 379 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
- article
- OCR quality
- 87% known words query
- IRI
…/2829132-2829612-2829622-2876364--23703-2876380- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
Grammatische und masoretische Studien der heiligen Schrift. S7S heit» Vollend ung ausdrückt,׳ also auch Gewißheit involviren kann. Da nun. die Betonung der. Endsilbe Hissen rnoäus veritatis von der zweiten Perfectform unterscheidet, so müßte sie consequent festgehalten werden. Sie bleibt in der That, so lange jj nicht andere Rücksichten eintreten, welche die Betonung der j Penultima gewissermaßen zur Nothwendigkeit machen und zwar jj a in Pausa um b bei Zusammenstoß zweier betonten Silben. } Im ersten Fall erfordert die Recitationsweise, den Versabschnitt jj mit einer tonlosen Silbe zu schließen. Gegen diese Rücksicht muß z die andere, den moäus vsritatis durch die Accentuation der I letzten Silbe zu bezeichnen, weichen, daher ואכלת ושכעת oder i T JST ן ן ד X! ושמעת וסלחת. Daher in Micha 7,8 statt כי וכלת׳ כמתי zu | זזןז: |:*t: * ' t } lesen וקמתי. Bei b. waltet die Rücksicht ob, durch die Betonung; zweier Silben nebeneinander die eine nicht zu verdunkeln. | Daher weicht der Ton in dem ersten Worte auf Penultima (נסוג I אחור, das auch die babylonische Masora beachtet unter der BeiS zeichnunq בגדין חורץ), auch in diesem Falle. — ולקחתי אני I •|ד I ועבדת לו — ושלחילזי דבר (Kimchi hat diese Unterregel nicht | V jV : T :(־ t; | erkannt). Auch in der Form Hiphil, weil die Silbe r I charakteristisch ist, wird sie betont: והקדישו -- והוצאו ותביאו. 1 1.... r ן | Eine Hauptausnahme bilden die schwachen Stämme ל״א und i לי״ (sg. ל״ה), daß bei denselben in diesem Modus die Endsilben 1 ר־| — רקי tonlos sind. Aber. diese Ausnahme enthält wieder | zahlreiche Ausnahmen, manche Wörter befolgen die allge- 1 meine Regel, diese Silben zu betonen. Die Grammatiker von | Kimchi bis auf Ewald und Luzzato haben bloß diese Vorkommjj nifse registrirt, ohne ihnen auf den Grund zu gehen und eine l Gesetzmäßigkeit darin zu finden. — Es liegt aber ein phoneti- I sches Gesetz zu Grunde. Die Beobachtung der Erscheinungen, ss*