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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1886-01-01 · Heft 7 · p. Seite 288

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
35 (1886)
Issue
Heft 7
Article
Der Abschluß des Kanons des alten Testaments und die Differenz von kanonischen und extrakanonischen Büchern nach Josephus und Talmud
Date
1886-01-01
Page
Seite 288 (sequence 8)
Language
German
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288 Der Abschluß des Kanons des alten Testaments und die Differenz von .scheidung, wie :fie einige Kirchenlehrer gemacht haben: närnlich h a y o v c jut 8 v a und, ä v rafy ^•0) er x 6fji 8 v a! Ka» nonische Schriften, welche die Grundlage für die Religion bilden, nnd andere, welche nicht diesen Charakter haben, aber gelesen werden dürfen. Der Talmud kennt also ebenfalls wie Niphal gebraucht (vergl. Lewi. tal. W. B. 8. V.). Folglich bezieht sich der Schluß in I. להגיון נתנו eben so auf בן סירא בן לענהוכל הספרים מכאן ואילך; wie im Midrasch, d. h. daß man sie wohl oberflächlich lesen dürfe, nur nicht ליגיעה, nicht zum eifrigen, anstrengenden Studium machen soll. Folglich bezieht sich in Jerns. להגיון נהנו ebenfalls auf ספר בן סירא /בן לענה וכל ספרים שנכתבו סבאן ואילך d. h. daß man sie wohl lesen dürfe» Diese Stelle ist nur corrumpirt. Es fehlt zunächst durchaus als Erklärung zu בספרים החיצונים die Worte בגין ספריהמיגין, völlig conform der Paral.-St. in Babli» Unmöglich kann die Erklärung gegeben sein durch כגון ספר בן סירא. Es ist auch nicht nöthig, ja es ist UNberechtigt, סירא p in סטרא p zu emendiren (nach M. Joel, Blicke in die Religionsgeschichte I S. 75). Vor סירא p 'D braucht nur אבל ergänzt zu werden. Außer dieser Lücke ist die St. noch durch Versetzung unverständlich geworden. Sie will dreierlei Schriften unterscheiden: 1) ספר' החיצנים oder ספדי הסינץ, die, als verführerisch zur Ketzerei, gar nicht gelesen werden dürfen. 2) Ben-Sira, Ben-Laana (oder תגלא), sie seien zur Lektüre zulässig, nur nicht (gleich den heiligen Schriften) zum Studium. 3) ספדי הסירם gleichgültige Schriften, die man lesm dürfe, wie man Briefe liest. Der Passus muß demnach in folgender Weise emendirt werden: כגון ספרי מינין אבל ם/ בן סירא י י י וכל ספרים שנ כתבו מכאן ואילך מותר לקחת כהן וספרי המירם הקורא בהן כקורא באגרת. Ein späterer Slgadist, der diese Stelle mißverstanden hat, verbietet rigoros die Lectüre jedes Buches außer der heiligen Schrift Wackidbar Rabhchc. 14): כל סי שקורא פסוק שאינו מכ״ך ספרים כאלו ׳עונשו יסנין שאך!W הרילו "המוסיףv,; בססלי6 החיצונים יז; ״ Mp ההוגה מתיגע מהן " י י שאין בשרו ננערת י כהא רתנן ואילו שאין להם חלק לעולם הבא הקורא הספרים החיצונים. — Meine Erklärung, das unter ״ חסידסTagebücher " zu verstehen sei, ist bisher nicht erschüttert worden. Perles'' Erkläcküg (.Revue des 6tudes juives III p. 114 f.) gleich הסורים oder תמותת ,הסורות, etwa allegorische Schriften, ist nicht haltbar. Denn als solche würden sie unter ספרי אגרה fallen, und solche wurden von manchen Gesetzeslehrern zum Lesen verboten. Auch Perles' Erklärung von בן לענא und תגלא p, als cvrrunipirt von תעלא, etwa gleich ״ ,משלי שועליםFuchsfabeln", befriedigt nicht.' Es muß ein. Spruchbuch gleich םירא p gewesen sein. —

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