Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 35 (1886)
- Issue
- Heft 4
- Article
- Studien zur Aggadah
- Date
- 1886-01-01
- Page
- Seite 178 (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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178 Studien zur Aggadah. ...ל als Einleitungsterminus bie Reg el; unter 796 direkten Parabeln, die man anszählen kann, befinden sich 66 mit ... ל, während die übrigen 30 sich auf die drei anderen Phrasen vertheilen. In zweiter Reihe der Zahl nach steht der Terminus ... משל ל an der Spitze von 19 Gleichnissen, von denen 16 den pentateuchischen Piskoth angehören, und 3 sporadisch in den Tischripiskoth erscheinen; in den prophetischen Piskoth ist diese Formelvariante ganz und gar ausgeschlossen. Die pentatenchischen Piskoth zeigen überdies die Eigenthümlich. feit, daß jede einzelne Piska sich durchwegs entweder des ל oder des 'משל ל bedient; eine Ausnahme macht nur Piska 2, wo neben zahlreichen ... ל ein . . משל ל mitunterlauft. S. 179.: '21 אמר ר׳ יהודה בר סימון משל לאחד שהיה יושב ועושה עטרה, welches Gleichniß übrigens auch dem Sinne nach nicht recht dort hinein paßt und durch so verdächtige Indizien den Zweifel an seiner Zugehörigkeit steigert — . . משל ל wird angewendet von Piska 4 (einmal), von P. 5 (siebenmal), von P. 6 (dreimal), von P. 9 (viermal), während Piska I, 2, 3, 10, 11, 12 sich ausschließlich an das ... ל halten. Warum wol die einen Piskoth ihre Gleichnisse mit diesem Terminus und die anderen .Mit jenem ankündigen, und zuweilen wiederum anders introduzirt wird! Der Grund hierfür wird hauptsächlich darin zu suchen sein, daß der Sammler der Pesikta seine Grundschriften getreu kopirt hat und sie genau so wiedergisbt, wie sie ihm vorgelegen, so daß auch das Zusamenschrumpfen der eigentlichen Jntroduktionsphrase bis auf einen Präfixbuchstaben nicht ihm auf Rechnung gesetzt werden darf, sondern zu seiner Zeit bereits eine vollendete Thatsache war. In engem grammatischem Anschluß an die Einleitungsformeln folgt unmittelbar das Subjekt der Parabel. In der Parabel wird eine frei erfundene Begebenheit aus dem menschlichen Thun und Treiben erzählt, in welcher eine Person — und nur