Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 35 (1886)
- Issue
- Heft 2
- Article
- Eine eigenthümliche alte griechische Pentateuch-Übersetzung mit längern Zusätzen
- Date
- 1886-01-01
- Page
- Seite 61 (sequence 2)
- Language
- German
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- Origen 1× ep/1025440
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mit langem Zusätzen. 61 klang. Dazu kommt noch das Zeugniß von Hieronymus» daß einige Unwissenden den Gottesnamen geradezu P i p i ausgesprochen haben. Minen tetragrammaton literis scribitur Jod, He, Waw, He, quod: quidam non intelligentes propter elementorum similitudinem, cum in graecis libris reperint, P i p i legere consuverunt (Epistolae Nr. 136). Aus diesem Zeugniß ist ersichtlich, daß lediglich in g r i ech i s ch e n Exemplaren der heiligen Schrift, d. h. in Uebersetzungen es üblich war, den Gottesnamen mit archaistischen Figuren zu schreiben, und davon verleitet, haben Jgnocaten ge glaubt, daß der erhabene GotteSname P i p i laute * *). Diese Wiedergabe des Gottesnamens durch ein ihn in bester Absicht entstellendes Wort fand sich in einer griechischen Uebersetzung des Pentateuchs, welche sich, neben der, der Septuaginta, des Aquila, Theodotion rc. erhalten hat. Diese Ueber« setzung gab den vierbuchstabigen Namen Gottes durch JIIJII wieder. Diese Uebersetzung hat Origenes selbst oder ein Scholiast nicht neben die übrigen in einer besonderen Columne gereiht, sondern sie, wie bezeugt wird, meistens unterhalb der Columnen angefügt oder zum Schlüsse des betreffenden Pentateuch-Buches angehängt *). ז) Es ist schon von mehreren Seiten darauf hingewiesen worden, daß die Schwurfvrmel im jerus. Talmud אפופי אלהי ישראל (Nedarim p. 42 e) zu lesen אי פיפי, aus die mißverstandene Aussprache Hinweise. Halb schon von Musaphia errathen. *) In 2 Codices der Hexapla (Nr. 85,130) findet sich eine Note, angemerkt zu Numeri 13,1, wobei eine Translocätion aus Deuteron. 1,20—23 angefügt ist, welche lautet: xal tommv (ivyfiovsu si iv toig 71Qa>T01g tov demsQov., a xal amu ix tov tmv 2a /.1, a- Qsitmv 'E§q aixov fiste ß äXofisv xataXXyXms zy tmv O ÜQ/nyveiy iv tm äs vzsqov. (psQOfzsvy (bei Field Hexapla Prolog, p. LXXXIII und im Texte p. 239 Note). Daraus ist aller« dings zu schließen, daß die Note von Origenes selb st stammt. Aber die Annahme Fields, daß Origenes eine Translocation des sama-