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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1885-01-01 · Heft 10 · p. Seite 474

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
34 (1885)
Issue
Heft 10
Article
Bemerkungen über die dem Jehuda Ibn Balaam zugeschriebene Schrift zur hebräischen Laut- und Accentlehre
Date
1885-01-01
Page
Seite 474 (sequence 7)
Language
German
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474 Bemerkungen über die dem Jehuda Jbn Balaam zugeschriebene stam'schen Abschrift, welche scheinbar eine Bejahung dieser Frage erheischt, in Wirklichkeit sie in die engsten Beziehungen zur Mercier'schen (Pariser) Handschrift setzt, so daß was von der letzteren gilt, auch für die Abschrift Geltung hat. Nun ist der Anhang, den Mercier in der Handschrift am Schluffe, nach dem die Accente der drei poetischen Bücher behandelnden Theile, vorfand, von solcher inhaltlichen Beschaffenheit, daß ihm von vorne herein jede innere Beziehung zum Werke Jbn Balaam's abgesprochcn werden muß. Es ist auch nicht das Fragment einer vollständigen Uebersetzung von Chajjüg 's Schrift ten in ihm zu erkennen, wie P. meint, sondern vielmehr eine vorzugsweise aus Chajjüg geschöpfte Zugabe zur hebräi» schen Uebersetzung der Schrift Jbn Balaam's, deren Zweck war, über solche Punkte der hebräischen Grammatik, insbesondere der Lautlehre, welche in der letzteren nicht behandelt sind, Aufschluß zu geben. Daher auch die unmittelbar nach den Chaj« jüg'schen Abschnitten folgende Notiz über die l l Functions- und 11 Radicalbuchstaben. Der Versaffer dieser Notiz hat jedenfalls Michael geheißen (s. bei Porges, S. 330, Anm. 2), und man kann vielleicht annehmen, daß dieser Michael der Urheber des ganzen Anhanges, also auch der Uebersetzec der Ch.'schen Abschnitte mar. In seiner Terminologie schloß er sich enge der Uebersetzung von Jbn Balaam's Schrift') an. Es fragt sich nun noch, ob es nicht der Urheber der letzteren Uebersetzung selbst war, der diese mit dem hier besprochenen Althange versehen hat, was nicht sehr auffallend wäre und die Uebereinstimmunge» in der grammatischen Terminologie sehr gut erklärte- Aber dennoch muß diese Identität verneint werden, da wir bestimmte *) Aus Porges' Darstellung geht hervor, daß er das Taame Hammikra für ursprünglich hebräisch geschrieben hält. Das nahm auch noch Dukes (Beiträge II, >87) als ״gewiß" an; aber die Annahme ist längst beseitigt. ■ -

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