Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 34 (1885)
- Issue
- Heft 10
- Article
- Bemerkungen über die dem Jehuda Ibn Balaam zugeschriebene Schrift zur hebräischen Laut- und Accentlehre
- Date
- 1885-01-01
- Page
- Seite 473 (sequence 6)
- Language
- German
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Schrift zur hebräisch»n Laut und Accentlehre. -<73 neu Satz: אלא יש לו וולתו לומר fo: ״sondern man kann außerdem auch sagen"; das kann unmöglich richtig sein. Bevor ich die richtige Erklärung gebe, bemerke ich, daß P. auf S. 328, Z. 7 seines Textes in Folge eines Homoeoteleutons nach בסוף הדברים והשטות den auch bei Mercier sich findenden Passus אך כתיבתה במקום א׳ החלקה בסוף הדברים והשמות irrthümlich hat ansfallen lassen. Der ganze Satz, der hier genauer dem Original ChaMg^s entspricht, als die Uebersetznnge!l Jbn Esra's und Jbn Gikatilla's, ist so zu übersetzen: ״Wisse, daß das ה an Stelle der schwachen Buchstaben geschrieben wird (Z. 7 l. נכתבת statt הנכתבת), besonders am Ende der Verba und Nomina; was aber die Schreibung des ה an Stelle efiies schwachen א am Ende der V. und N. betrifft (אך ---- arab. אמא), so ist dieselbe so gar häufig, daß niemand sagen kann, es sei ursprünglich ein schwaches א, ohne daß ein Anderer sagen könnte (אלא יש לזולתו לומר), daß es vielmehr ursprünglich ein schwaches ה sei" •). — S> 329, Anm. 1 emendirt P. unuöthigermeise יסדו in rw; daß Wort ist יוקרו zu lesen und bedeutet: ״sie werden entfernt, beseitigt", im Original entspricht אסקאס. — Die Emendation auf S. 329. Anm. 5 ist unnöthig und beeinträchtigt den Sinn der Schlußbemerkung, die nur zum Theil im Original begründet ist. Sie ist zu übersetzen: ״Wer von uns diese Nomina und Zeitwörter defecte oder plene schreiben will, wenn wir Einer dem Andern schreiben — d. i. nicht in der Bibel, sondern in der hebräischen Correspondenz —, dem steht Beides gleichmäßig frei". S. Gehörte der Appendix mit den aus Chajjüg übersetzten Capiteln ursprünglich zum Werke Jehuda Jbn Balaam's? Es ist oben gezeigt worden, daß die Beschaffenheit der Halber» *) ©♦ den arabischen Text zu dieser Chajjugstelle bei Abulwa» l!d, Takrib wa tashil, Opuscules, ed. Derenbourg, S. 292.