Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 34 (1885)
- Issue
- Heft 9
- Article
- Buber's Tanchuma [Rezension]
- Date
- 1885-01-01
- Page
- Seite 428 (sequence 7)
- Language
- German
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428 Buber's Tanchuma. denn auch nach der Ansicht des Herausgebers sind die beiden Midraschim zu Leviticus bis Deuteronomium wesentlich identisch— noch Bamidbar rabba vergleichen, welches wieder von T. ganz abhängig ist. Die H. S. S. zeigen große Abweichungen in umfangreichen Stücken. Das Verzeichniß der Sedarim läßt uns bisweilen völlig im Stiche. Reben weit fortgesetzten Auslegungen, welche große Abschnitte umfassen (vgl. שלוז. Nr. 1—25 und Nachtrag Nr. 1—14; mp Nr. 1—27 nebst Nachtrag; הקת Nr׳ 33—52; בלק Nr. I—23) finden sich aus anderen Homilien nur kurze Fragmente vgl. בלק Nr. 24; פנחס Nr. 1—2; מטות Nr. I;מסעי Nr. I—2. Eine bessere Beschaffenheit zeigen nur die ersten Sidra's in diesem Theile. — Ueber einige Schwierigkeiten erhalten wir wieder aus der vortrefflichen Vatikanischen H. S. genügenden Aufschsuß. — S. 11b hat die Ausgabe als zweite Nummer ein Jelanidenu zum Seder אל תכרתו : dieses Jelamdenu fehlt in der genannten H. S. — שלח Nr. 11 ist die Homilie zu Num. 13, 1 nach einer passenden Entwickelung durch den Schluß אמר הקב״ה ־ י בעה״ו י אבל למחייב formell beendet: die weitere Fortsetzung fehlt gleichfalls in derselben H. S., vgl. die Aum. 52 z. St. Diese H. S. hat aber auch Nachtrag Nr. 1—6 eine vollständige Homilie zum Seder עד אנה ינאצוני (Num. 14,11), zu welchem der Text nach den anderen H. S. S. nur einige Auslegungen S. 35 a f. darbietet. — Die Homilie über Num. 15, 1, ist gleichfalls im Nachtrage viel vollständiger. — Daselbst fehlen auch die Auslegungen über Num. 15, 37 (ציצית), wo die Verzeichnisse keinen Seder anmerken. — Ich lasse dahingestellt sein, ob aus dem Nachtrags Nr. 7—14 nach derselben H. S. zu schließen, daß der Midrasch, abweichend von den Verzeichniffen, zu Num. 14, 27 einen Seder gehabt hat. — Zu קדח sind die H. S. S. wieder nicht übereinstimmend. Die Auslegung Nr. 1-23 ist weit ausgedehnt; Nr. 24 ff. wieder über die ersten Verse des Abschnittes, hält auch der Herausgeber für einen aus dem babyl. Talmud