Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 34 (1885)
- Issue
- Heft 9
- Article
- Die Midraschim zum Pentateuch und der dreijährige palästinensische Cyclus
- Date
- 1885-01-01
- Page
- Seite 407 (sequence 3)
- Language
- German
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palästinensische CycluS. 407 \f ,i rf: 5־1;ז¬ » $ ), t, 11 it 11 11 worden, wie auch innerhalb der Homilien vielfache Veränderungen und Umstellungen vorgenommen sind, was man jetzt durch die Vergleichung mit dem T. d. A. leicht Nachweisen kann. Manche Homilien erscheinen ganz fragmentarisch, anders wieder haben aus fremden Sammlungen reichliche Zusätze erhalten; öfters muß man bezweifeln, ob zwei Homilien über einen Seder neben einander stehen oder in einander versetzt sind. Wir werden den Angaben über die einzelnen Homilien die nöthigen Bemerkungen hierüber, wie über das Verhältniß der beiden Tanchumas zu einander resp. zu den anderen Midraschim hinzusügen und hoffen dadurch auch für die Textkritik derselben einen Beitrag zu liefern '). In unserer Uebersicht über die Homilien zu den Sedarim der Genesis beschränken wir uns, da wir von Bereschit rabba hier absehen müssen, aus die beiden Tanchumas, zu den anderen Büchern des Pentateuchs geben wir auch sämmtliche Homilien in den Rabbot an, behalten aber auch hier die Reihenfolge bei, daß 7׳f wir die Homilien des T. d. A. zuerst verzeichnen, da dieser e1J Midrasch, wenn auch gewiß jünger als Vajikra rabba, doch älter 1f als die drei anderen Nabbot ist, und außerdem die formelle ez W Ausbildung der Homilien im T. d. A. diese Voranstellung rechtfertigt. Aus demselben Grunde vermerken wir auch bei jeder Homilie des T. d. A. die Anfangs, und Schlußsätze, die Proömien sowie die Stellen mit der Formel טר. כתיב 'למעלה מן העגין *). 1 י) Die Abweichungen des Tauch, vom T. d. A. hat Buber mit , jj großer Genauigkeit im Kap. 4 der Einleitung zusammengestellt und auf 'dieses Kapitel sei überall hinsichtlich der Einzelheiten verwiesen, aber es ist j wichtig, diese Bemerkungen nach den Homilien als den Bestandtheilen der Midraschim übersichtlich zu ordnen, Das Verhältniß der נ(| beiden Tanchumas zu einander wird hierdurch ganz anders verständlich, j 4) Auch hinsichtlich der Formeln (man vergleiche nur die Anmerkungen gtz des Herausgebers zu den Schlußsätzen der Jelamdenus) zeigt sich an überaus zahlreichen Stellen, wie vortrefflich die, von uns fast überall be- I rücksichtigten, Lesealten der Vatikanischen Handschrift sind, die Buber Eint. S. 74 a fg. beschreibt, und für deren Vorzüge gegenüber den anderen s H.S.S. die Abweichungen in größeren Stücken, einzelnen Nummern und | ganzen Homilien die vollgültigsten Beweise darbieten, vgl. unsere Recen-