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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1885-01-01 · Heft 6 · p. Seite 279

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
34 (1885)
Issue
Heft 6
Article
[Rezension]
Date
1885-01-01
Page
Seite 279 (sequence 2)
Language
German
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Recensivn. 279 Erfolge, oder doch nicht sie allein es fein, welche mit dem Forscher selbst auch dem Zeugen seiner Forschung Befriedigung gewähren; oft ist es schon die Methode, deren Anwendung den Genuß bereitet. P e r l e s'bereits erprobte Tüchtigkeit auf dem Gebiete der talmudischen Etymologie einerseits, auf dem des Fremdsprachlichen im mittelalterlich-jüdischen Schriftthume andererseits einte sich in dieser Arbeit zu schönem Bunde, um die mannigfachen Räthsel und Wircsale, welche polyglotte Worte durch Transscriptionen nothwendig mit sich führen, aufzulösen und zu entwirren. Für Res. hatte diese Seite der Arbeit einen um so größeren Reiz, als ihn — in viel beschränkterem Maaße sreilich — ähnliche Transfcriptionen des Griechischen ins Hebrätsche bei karüischen Schriftstellern wiederholt schon beschäftigt hatten. Die Geschicklichkeit, mit der Vers, hierbei zu Werke geht, erfreut, die Umsicht bei der Begründung seiner Vorschläge belehrt den Leser. Zwar unsere Kenntniß des eigentlichen he« brätschen und aramäischen Sprachguts selbst kann durch die gründliche Darlegung linguistischer Leistungen vom 13. bis zum 16. Jahrh. nur nebenbei, wenn sie etwa ״auf altern, zum Theil unbekannten Quellen zurückgehen" (Beispiele S. 69—77), bereichert und gefördert werden, so daß thatsächlich die germanistische und romanistische Linguistik mehr Nutzen aus vorliegender Arbeit schöpfen dürfte, als wie die hebräische und aramäische; aber auch der Semitist wird Perles für manche Anregung in diesem Buche sich verpflichtet fühlen, der Philologe überhaupt des angewandten bedächtigen Scharfsinnes sich freuen, wie auch der Culturhistoriker nicht ohne Bereicherung seiner Kunde dies Buch aus Händen legen wird '). t) Hier sind nebst dem zusammenhängenden Capitel: Sitteugeschichtliches (S. 57—69) manche einzelne Bemerkungen hervorzuheben; so besonders über das Alter der Bezeichnung Türkei durch 3 .6 חוגר Anm., über Kardinal—sveeN S. 114, über religiöse Polemiken S. 116, die

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