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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1885-01-01 · Heft 5 · p. Seite 229

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
34 (1885)
Issue
Heft 5
Article
Buxtorf's Aruchhandschrift
Date
1885-01-01
Page
Seite 229 (sequence 5)
Language
German
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Buxtorf's Aruchhandschrift. 229 Der Schluß des Artikels פהת p. 109 ist zu lesen: כמו קר׳רויל] : mj פוחתין את הנר לשו׳ פחתח פושייא 1ר קרווייל. Dies beweist, daß das erste Fremdwort das Verbum פהת erklären wolle, also nicht in 50888 zu suchen sei, gegen das auch übrigens die Schreibung streitet. Wir finden hier vielmehr einfach ein neues Beispiel einer Transcription nach der Aussprache, nicht nach der Orthographie: ko88o^6r, d. h. aushöhlen, im Ton eine Grube machen. קרווייל giebt das altfranzösische 6reu86ul, eroiseul wieder, von dem das neufranzösische or6n86t eine Nebenform darstellt. Unter שרג bietet B die Form: '-קחיייל כל, was kein Fehler zu sein braucht. Der S—laut pflegt auszufallen, so 8. v. : שריף ר«ףן ובלע׳ פ«ץ ריינא ---- peiz resine und 8. v. אימא : מרד כלי אשכי ובמבוי אהרת וויירנא, d. i.!chen oder visieren, 8. Perles p. 85. Die Uebersetzung von יל« ib. lautet: מין היה הלפנכין אגליפן או איבורא כל-. Bei der Correctheit der Handschrift darf das erste Wort nur helpenbein gelesen werden, in der That die niederrheinische Form für Helsenbein. Olifantivoire ist wieder nach der Aussprache geschrieben. Die Uebersetzungen von פלה ib. sind zu lesen: פוייליר בלעי לוזן כלש׳ אשכנז. Das französische Wort lautet demnach richtig pouiller, nicht 6pomU8r. Was ein einziger verschriebener Buchstabe anrichten kann, beweist die deutsche Uebersetzung von פנרא. Perles erklärt p. 110: ״Ich vermag das deutsche Wort, das Stiel, Handhabe bedeuten soll, nicht zu entziffern". Der Artikel ist zu lesen: פנדא פי׳ בית של מרא שהיא קתא פילחיוייא כלש׳ אשהג׳. Das räthsel׳ hafte פילומייא in R entpuppt sich so als unsere Pfeilhaue, mhd. pilhoue, die richtige Uebersetzung von מרא. Statt des widerhaarigen מיבוש p. 111 bietet B die wohlvocalisirte Form: פכש. Trotz der unzweifelhaften Angabe בלע׳ beweist schon die Schreibung, daß wir es mit einem deutschen

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