Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 34 (1885)
- Issue
- Heft 5
- Article
- Studien zur Aggadah
- Date
- 1885-01-01
- Page
- Seite 210 (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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Studien zur Aggadah. 210 Studie« zur Uggadah. Von v». Philipp Bloch, Posen. (Fortsetzung,. Zunächst giebt stch die Pethichah als eine in sich zu. j > sammen hängende, einheitlich gefügte Partie,in j , der irgend ein biblischer Vers, ein Text •), haggadisch ausgeführt ist. k , Dieser Textvers befindet sich stets an der Spitze der Pethichah, jj , als der feste Punkt, den die Ausführung trotz aller ihrer Abj , schweifungen niemals ganz aus dem Auge verlieren darf. Der Z «-1 , sam menhang wird nicht etwa durch die Anwendung rhetorii scher oder stylistischer Kunstformen hergestellt, sondern es werden, t wenn die Ausführung sich nicht grade auf einen einfachen, kurzen l Satz beschränkt, die äußerlich lose aneinander gereihten haggadischen j Mosaikstücke zuweilen um einen bestimmten Gedanken gruppirt, ׳ , — oder sie sind als zahlreiche Deutungen und Auslegungen ן , um feinet!׳ Vets aufgehäuft, — gröWnthssils aber werden sie f , nach der Wortfolge des Textes, der in einem oder mehreren, jj , aufeinander folgenden Bibelversen bestehen kann, geordnet, wo׳ i, bei nur die verschiedenen Auslegungen desselben Wortes oder i - Hemistich's durch ein ד״א gegliedert zu werden pflegen. Ein! lehrreiches Beispiel für die Gruppirung um einen bestimmten | * Gedanken ist Piska 1 Peth. I (S. 1 a), woselbst der Gedanke, 1 _ jjs I L 1) Die verschwindend wenigen Stellen, an denen sich kein Textvers | befindet, kommen nicht in Betracht. Es sind dies: Piska 4 Peth. 6 ß (S 38b), Piska.21 Peth. 4 <S.!44b), Piska 30 Peth, 6 (S. 1922 welche auch ohnedies fragwürdiger Natur sind» — J«