Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 34 (1885)
- Issue
- Heft 4
- Article
- Buxtorf's Aruchhandschrift
- Date
- 1885-01-01
- Page
- Seite 190 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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- Rashi 1× ep/1002670
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190 Buxtors's Aruchhandschrift. Erklärungen von Grün bäum und Perles nicht zur Be. deutung von כוכגא passen will, enthält die Marginalie in Cod. Bern: ins f» שטושל הוא, also einfach: Stößel. Der Artikel דרדר p 186 ist nach R unverständlich; מדגרות קטנים giebt feinen Sinn- Es ist zu lesen: ט ו נ'י ל ש גיגיות קטנים רוקבאות גורות גדולים. Das ist einfach die Erklärung Raschi's Aboda s. 59 d, wo statt טולינץ, was Koh ut-Perl es nicht erkannt hat, in טינילץ zu ändern ist. Das Wort ist unser toiineau, damals im Pl. toneis geschrieben. Die LA. רוקכאות in R habe ich statt des fehlerhafte:! אוקכיאות in' B ausgenommen. Im Artikel גרמן p. 87 hat ein verschriebener Buchstabe Unheil angerichtet. Statt גדש ist nemlich גדש zu lesen, das also einen besonderen Artikel zu bilden hat ׳ und in einer Randglosse von B richtig erklärt wird: כל׳ אש' גהו&יט — gehufit, gehäuft. Dieses Wort hat Perles wohl erkannt, aber irrthümlich zu גלומי ziehen müssen, wodurch sich ihm das hebr. גדש in das franz. grvs vermummte. Unter גדדם ist ib. statt הצרצרת zu lesen: הציצית. Zum Artikel גה findet sich folgende Marginalie: מגיה ם8דים שטעתו מאיא חמי הח״ר ואלק שי׳ שהיא לשון יגיה חשכי פי׳ במקום שהוא חסר בספרים או אינו נקרא או מגיהו פי׳ ממיר הדבר ומוציא לאור הדבר אשר לא היה לקרות. Wessen Schwiegervater war dieser R. Falk? Ich glaube in der Glosse mit Recht die Hand Ben dit d. i. Baruch b. Simeon's Ahrweiler's zu erkennen, der im Codex uns 3 seiner hebräischen Dichtungen aus den Jahren 1448—50 und auch sonst noch manche Glosse zum kleinen Aruch hinterlassen hat. In einigen deutschen Zeile» am Schlüsse des Codex malt er selber in deutschen Buchstaben seinen Namen: ich meyschter benclel 'von arwiler der iud. Er wäre es denn, der uns hier die Erklärung seines Schwiegervaters überliefert.