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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1885-01-01 · Heft 4 · p. Seite 182

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
34 (1885)
Issue
Heft 4
Article
Studien zur Aggadah
Date
1885-01-01
Page
Seite 182 (sequence 17)
Language
German
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182 Studien zur Aggadah. verses sich schon aus bh finalen Konstruktion selbst ergiebt l), Falls daher eine Pethichah, die angegebenen Ausnahmen abgerechnet, von dieser Regel abweicht, so muß ihr Schluß als verstümmelt*), oder gar ihr Ursprung als verdächtig erklärt werden, zumal wenn der Schlußvers dadurch in Mitleidenschaft ,) VgL. Piska 3 Peth. 3 (S,. 24 3. ד ירדן בשכם ר׳ »ייבו פתח, wie es nach Codex Carmoly und Oxford richtig heißen muß, vgl. S. 45 b 16V a 173 a.); — Peth. 4 (S. 24 b ור׳ חוכא פתח, wo der Schluß וכתיב בתריה, und Peth. 6 (5. 25 a והשב לשכנינו), wo der Schluß מה כתיב תמן jede weitere Phrase überflüssig macht. — Piska 21 Peth. 2 (S. 144 a 'ר פתה «nU — Piska 23 Peth. 8 (S. 153 b ר׳ חיי» בר מרי» בשם ר" לוי פתה) — Piska 25 Peth. 9 (S. 159 b בי ל» מחשבות׳), u. a. — Selbstverständlich wird iede Schlußphrase stets dem Wortlaut des Pethichah- Schlusses angepaßt. — " 2^) Piska 2, Peth. 4 (S. 11 d מ יונח ב^ריח פתה) muß am Schluß (S. 12 d) etwas Derartiges wie כדכתיב כי תשא hinzugefügt werden. Diese Ergänzung ist ebenso sehr zur VeryoÜständiguug der Pethichah erforderlich, wie sie.zur Motwirung der letzten Worte unabweisbar nothwendig. Wieso liegt denn in ״ זה יתנוeine Erhöhung"? Nur, weil ihm vorhergeht «בי תש. — Piska 3, Peth. 2 (S. 24a ר׳ תנחום בר חנילאי פתח), hier braucht man nur eine kleine Texländerung vorzunehmen, um sofort Zu erkennen, daß die Pethichah in den Schluß הוי זכור ausgehen muß. בם זכיחכם« muß nämlich in בם ז כ ר ת בם« geändert werden; das fordert der Sinn der Auslegung, und wird ausdrücklich bestätigt durch die Ausführung der Pesikta rabbathi P. 12 am Anfang (Ausgabe von M. Friedmann S. 47 a), welche zugleich die angegebene Schlußphrase verifizirt. — Peth. 5 (S. 25 a ר י לוי פתח) muß ebenfalls ganz sinngemäß am Ende hinzugefügt werden: הוי זמר; der Schlußvers wird verifizirt von der Pesikta rabbathi P. 12 (S. 49 8. Ausg. von Friedmann, der diesen Schlußvers als solchen nicht erkannt hat und ihn darum Not. 27 nicht erklären kann.) — Piska 4, Peth. 33 (S. 3 d ר׳ יצחק פתח), hier wird der Schluß erst in's rechte Licht gesetzt, wenn ihm hinzngefügt wird, etwa דכתיב בה הוקח שנאמר ו2י, ähnlich, wie bei Peth. 4. (S. 36 a ff. טי כדיחכם וכ׳), für welche Kohelet Rabbah zu Koh. 8, 1 uns in der Thal einen derartigen Schluß erhallen hat. — Piska 5 (und 16?) liegt uns in einem so übelen, durch unzweiselhaste Interpolationen getrübten Zustand vor, daß man wahrlich keinen Grund hat, deren Pethichah's als urwüchsig anerkennen zu wollen; keinesfalls sind sie geeignet, als Gegeninstanz die Regel von der Konstanz der Schlußformeln in derselben Piska etwa zu entkräften. —

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