Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 34 (1885)
- Issue
- Heft 4
- Article
- Studien zur Aggadah
- Date
- 1885-01-01
- Page
- Seite 174 (sequence 9)
- Language
- German
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174 Studien zur Aggadah. 3) die strophische Homtlie; 4) das Gleichniß, die Parabel, משל למה הדבר ד1מה; 5) der eingeschaltete Midrasch, die Parenthese oder Parabase; 6) der anslegende oder kommentirende Midrasch; 7) der religiöse Disput; 8) die halachische Relation; 9) die erzählende Relation. Diese haggadischen Figuren kehren in allen Midraschwerken abwechselnd wieder; jedoch sind in den einzelnen Büchern ihre Erscheinungsformen nicht selten modifizirt oder verdunkelt, überdies treten noch andere, neue Bildungen hinzu, wie beispielsweise die.׳ »«מהרForm, die זמנזס^ילטדגו, die (הלכה (אדם מישראל• Form und dgl. Hier wollen wir uns jetzt darauf beschränken, die angegebenen Bildungsformen streng nach der Beschaffenheit zu entwickeln, die ihnen als Bestandtheilen der Bnberschen Pesikta zn eigen ist. l. Die •TO־®, die perikopische Homilie. Die Pethichah ist zuerst von Di. Theodor wieder erkannt und nach ihren Merkmalen fixirt worden '). Fassen wir das Ergebnis; seiner Untersuchung kurz zusammen, so erhalten wir folgende Daten: a) Die Pethichah ist eine haggadische Komposition, die mit kunstvoller, bewußter Technik angelegt ist. b) Sie ist ein Proömium; das heißt doch wol, sie ist die Einführung zu einem das Thema oder den Text fortsetzenden Vortrag, o) Es ist zu unterscheiden zwischen demProömialtext» welcher den Kern der Pethichah bildet, und dem thematischen Text, in den sie emmündet. ä- Die Einführung des Proömialtextes h Monatsschrift 1879 Jahrg. 23 S- 97 ff. Zur Composition der agadischen Homilien, von vr. I. Theodor. —