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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1884-01-01 · Heft 12 · p. Seite 575

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
33 (1884)
Issue
Heft 12
Article
[Rezension]
Date
1884-01-01
Page
Seite 575 (sequence 5)
Language
German
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Recension. 575 nach der Angabe Giordano's, daß beide Ereignisse etwa 14 oder 15 Jahre vor dem Zeitpnnkt seiner Predigt (!304) stattgefunden hätten, nur den zweiten dieses Namens aus dem Hause Anjou (1284—1309) verstehen können" ist, nach der Meinung des Verfassers, ״anderweitig nicht das Geringste bekannt/' Dem gegenüber ist auf die Angabe des שבט יתדה, das Schicksal einer Hauptgemeinde in der genannten Provinz betreffend, hinzuweisen. Daselbst schließt nämlich §18 mit der Vertreibung der Juden aus England und zwar mit der Jahresangabe 5020. Dürften wir, in der Annahme, daß ursprünglich Buchstaben dafür ge׳ standen, נ statt כ lesen, so würde sich 1290 ergeben, wie es der Wirklichkeit entspricht. Dann würde aber nicht nur der Bericht, sondern auch die Zeitangabe in dem nächstfolgenden Paragrapheil uiit der von Fra Giordano erwähnten Massentaufe übereinstimmen. Derselbe beginnt nämlich, s. Wiener's Uebersetzung S. 85, mit den Worten: ״In demselben Jahre, also 1290 (--1304— >4), wurden zwei große Gemeinden, die zu Neapel und Trani, (in Apulien) gezwungen, ihre Religion aufzugeben, was die meiften thaten." Gegen Ende heißt es, (vergl. Dukes, Zur Kenntniß rc., S. 13 und S. 139). ״Es lebten aber in Trani Bari und Neapel Männer, die durch ihr Wissen sehr geachtet waren, insbesoirdere als Redner und Dichter, und nirgends auf Erden wurde ihres Gleichen gefunden, außer unter den Bewoh« nern der Provence, die es hierin weiter als alle Juden gebracht hatten. Der Paragraph schließt allerdings: ״Später wurde dem Könige bekannt, daß der Geistliche alles angestiftet hatte, und er befahl, ihn aufzuhängen u. s. w." Damit ist das Rathsei gelöst, wie solche Unduldsamkeit zu erklären sein sollte, ״denn Carl I war geradezu ein Gönner der Juden, und der zweite nahm sie wenigstens in Schutz." Aus Trani stammten zwei sehr angesehene Talmudgelehrte, R. Jesaia b. Mali und sein Tochtersohn, Jes. b. Elia (ריא״ז),

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