Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 33 (1884)
- Issue
- Heft 12
- Article
- [Rezension]
- Date
- 1884-01-01
- Page
- Seite 573 (sequence 3)
- Language
- German
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Reccnsion. 573 scheu Studien" (S. 123) angeführte Stelle aus 01ס שלטי הנמריםt Abraham Porteleone: ״המקרי דרדקי הראשונים.שלנו שהיו פותחן הפרשה כלשון לעז של חמי שהוא בפי בל העם." So sehen wir auch später I ud a R omaiio ein Glossar zur philosophischen Einleitung des großen maimonidischen Ritual- Werkes ausarbeiten, ״in welchem er sich des Italienischen zur Worterklärung bedient". Hervorzuheben ist von demselben folgende freimüthige Aeußerung: ״Ich sehe, daß die Söhne msines Volkes sich jeder Wissenschaft und Intelligenz berühmen uild daß sie der Ansicht sind, die Wahrheit und wirkliche Erkenntniß gingen den andern Nationen, insbesondere den Christen ab. Diese Wahrnehmung hat mich bestimmt, einige von ihren Ab- Handlungen aus verschiedenen Wissensgebieten zu übersetzen, um ihre Weisheit aufzuzeigen". Mit vielen Aussprüchen, auch aus nichtjüdischen Philosophen, ziert sein Sittenbuch (!מעלות המדור) ferner Ie ch i el ben Jekuthiel. Zu viel Ehre widerfährt aber feiner ״Belesenheit und Bildung" mit dem Himveise darauf, daß er ״Stellen aus den Weisheitssprüchen Alexander's, Sprüche der römischen Weisen, des Porphyrius, des Aristoteles" anführt, denn diese Stellen sind den מוסרי הפילופופים entlehnt. Vgl. Dukes ״Zur rabbinischen Spruchkunde, S. 78 f., der nach kurzer Besprechung des Buches mit dem ״Cnriosum" schließt, ״daß die-- ses Buch unter dem Titel נזר הקדש (Ofen 183 l) von einem gewissen Simon Krummau herausgegeben wurde. Der Herausgeber nannte den wahren Verfasser nicht und eignete es sich selbst zu". Der hervorragendste Vertreter auf litterarischem Gebiete ein Mann, um den sich ein Kreis schaart, ״in welchem jüdische Wissenschaft und nationale Cultur zu harmonischer Vereinigung gelangt sind" ist der Dichter Immanuel. Von ihm sagt der Vers.: ״In Immanuel zeigt sich der Jude und der Italiener in harmonischer Vereinigung. Als Jude vertieft er sich mit seltener Hingebung in das Schriftthum und sucht den reichen