Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 33 (1884)
- Issue
- Heft 12
- Article
- Die Abfassungszeit von Abraham Ibn Esra's Pentateuchcommentar und Juda Mosconi's Vertrauenswürdigkeit
- Date
- 1884-01-01
- Page
- Seite 565 (sequence 4)
- Language
- German
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und Juda Mosconi's Vertrauenswürdigkeit. 565 Richtiges. Nach einem jener Zahlenspiele, bei dem die Zehner als Einer, die Einer als Zehner gelten, bedeutet ר3ה, dessen zwei letzte Buchstaben sicherlich mit Umkehrungspunkteu versehen waren, LLd. Damit gewinnen wir aber die altbekannte Angäbe aus dem in den Handschriften nicht seltenen Schlußgedichte zum Peutateuchcommentar (vgl. Schiller-Szinessy, Cat. Cambridge p 119) von den 259 Cyclen und 6 Jahren, die zur ׳Zeit dieser Abfassung verflossen waren : שש• למהוור mr ריס ברומי. Mosconi hat also offenbar seine Vorlage nicht verstanden oder das Mnemonikon sich gemerkt und dis Bedeutung vergeffeu. Seine beispiellose Flüchtigkeit und Oberflächlichkeit ist langst bemerkt, vgl. z. B. F r i e d l ä n d e r, Essays on the writings of Abraham Ihn Esra p. 217 f. und Kaufmann» die Spuren al-Batlajnsi's p. 49 f. Daß er aus dem Gedächtnisse, u. z. im Alter von 34 Jahren Dinge niedergeschrieben, die er zu siebzehn gehört, sagt er in der Einleitung (Magazin 3, 06 Z. 18) uns selber. Auch Abischai's Commentar zu I b u E s r a' s größeren סולם hat er nur in der Stadt «בירי in Zagorje und nirgend sonst auf seinen Wänderungen angetroffen, Grund genug, um die Thatsache erklärlicher erscheinen zu lassen, daß ec den Sinn des von A b i s ch a i entlehnten Chronostich's רצה vergessen konnte. Nur im Vorübergehen möchte ich darauf Hinweisen, daß man noch vor Kurzem sich berechtigt gesehen hätte, den Bericht von den beiden סולם המזורז, wiewohl Mosconi diesen Titel auch in der Uebersicht über die Jugendwerke Jbu Esra's anführt (Mag. 3, 03 Z. 12), als Fabel zu verwerfen. Ein Buch dieses Titels gab es gar nicht, kein bibliographisches Hülfsmittel nennt ein solches. Peyron's Katalog der hebräischen Handschriften in Turin p. 108 verzeichnet jetzt seit 1880 ein angeblich sieben Qnartblälter starkes anonymes Schriftchen ממר 0למ המזלות, das jedoch in der Handschrift dem Werkcheu Jbu E s r a ' s