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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1884-01-01 · Heft 8 · p. Seite 361

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
33 (1884)
Issue
Heft 8
Article
Die Erfurter hebräischen Grabinschriften
Date
1884-01-01
Page
Seite 361 (sequence 13)
Language
German
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Die Erfurter hebräischen Grabinschriften. 361 ad 46) Der Stein ist auf dem alten Friedhofe befindlich, aä 47) Desgleichen, ad 48) Desgleichen. ad 49) Inschrift unbekannt. Mitteilung darüber von Dr. Unger Zeitung des Judenthums 1840 S. 450. ad 50) Bellermann id. 1794 S. 7 No. 12 gefunden am Kreuzstege im Müller'schen Hause. Zuuz Z. G. u. L. S. 408 liest Zeile 1 den 19. Jjar, da der 29. an einem Sabbat war. Es könnte aber auch der 9. heißen. ad 51) Stein auf dem alten Friedhofe erhalten, Dr. Jaraczewsky id. Nachschrift No. 8. ad 52) Bellermann Id. 1795 S. 15 am Moritzwall No 23. Zunz Z G. u. L. S. 446 liest die Titelworte so: למומחי של עיגן oder ישלינגן und bezieht es auf einen Ermordeten aus dem Dorfe Hänigen bei Erfurt oder auf einen ähnlichen Unglücklichen aus Eßlingen. Doch ist dies mehrfach zurückzuweiseu. Wäre es ein Ermordeter, so würde gewiß die Formel )Wil wie in No. 43 und 44 nicht fehlen. Daun wäre מומח auch nicht der übliche Ausdruck, sondern הרוג. Ferner giebt es ein Dorf Hänigen nicht in der Nähe von Erfurt; auch Hütte man von Eßlingen her wol schwerlich einen Ermordeten Zu Erfurt begraben. Vielmehr scheint mir die Ueberschrift von Bellermann nicht recht entziffert worden zu sein. Das erste Wort hieß wol למצבה. Die Buchstaben למ hatte B. erkannt, aber das צ war wahrscheinlich nicht genau zu erkennen und er löste es in ein ר ober 1 auf und zog den zweiten Teil des Buchstaben zum folgenden Anfang des 2 und las ein מ. Dann folgte eine Lücke, in der B. ein ש zu erkennen glaubte. Das letzte Wort hieß vermutlich ולציון. Aber B. machte aus צ wieder zwei Buchstaben, ein י und ו, aus dem 1 ein Jt und so entstand die räthselvolle Titelschrift. Der Verstorbene hieß zweifellos שלמה בר מנהם. ad 53) Der Stein ist erhalten und steht auf dem alten Friedhofe. In Zeile 7 heißt das Anfangswort יום, Z. 8 שמונים. ad 54) Zunz Z. G. u. L. S. 409 mitgeteilt von Dr. Unger. ad 55) Von Dr. Caro übersetzt? ad 56) Desgleichen. Der Stein ist noch erhalten und steht auf dem alten Friedhof. ad 57) Dr. Zunz Z. G. u. L. S. 410 mitgeteilt von Dr. Unger. Dr, Jarakzewsky D. G. d. I. in Erf. S. 418. ad 58) Dr. Jaraczewsky Id. ad 59) Der Stein steht auf dem alten Friedhöfe, ad 60) Bellermann id. 1795 S. 14 No. 22 am Andreasdamm. Zunz Z. G. u. L. S. 410 nimmt das Jahr 1332 an. ad 60> Bellermann id. 1793 S. 13 No. 2; Zunz Z. G. u. L. S. 410. ad 62) und 63) Der Stein ist erhalten und steht auf dem alten Friedhofe. Es scheint, daß der Name des verstorbenen Sohnes יעקב war. ad 64) Bellermann id. 3794 S. 9 No. 7. Zunz Z. G. u. L. S. 410. Es scheint, wie B. annimmt, daß der Verstorbene ein Gelehrter war; denn

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