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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1884-01-01 · Heft 7 · p. Seite 331

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
33 (1884)
Issue
Heft 7
Article
Muammar as-Sulami und der unbekannte Gaon in Ibn Esra's Jesod Mora
Date
1884-01-01
Page
Seite 331 (sequence 5)
Language
German
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IRI
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Gaon in Jbn Esra's Jesod Mora. 331 Worten vermuthet. Schahrastüni nimmt nun an, diese Ueberlieferung von fflnamnut müsse corrumpirt sein, da dieser Mann als Anhänger der Philosophen nicht gegen den Grundsatz von der Identität des Wissens, des Wissenden und des Gewußten — Haarbrücker 1,71 hat daraus den Gallimatthias gemacht: ״sejn Vernunft-, Vernünftig- und durch die Vernunft-Erkanntsein" — verstoßen haben könne. Da er aber selber den Versuch einer Correctur dieser Ueberlieferung aufgiebt, so werden wir um so mehr ihre Richtigkeit annehmen dürfen, als sei hier ein unerwartetes Ssitenstück in der Lehre des unbekannten Gaons gefunden, den Jbn E s r a auf Grund desselben aristotelischen Kanons (s. Munk, Guide 1.68; p. 301 n. 4) abweisen zu müssen meint. S. D. Luzzatto erkannte bereits 1836 in einem Briefe an S. G. Stern (s. HamagidXIV, 45), daß die Worte לעצמו ann sich auf Gott beziehen, allein er meinte, die von Jbn E s r a getadelte Ketzerei liege in dieser Benennung Gottes, dis, wie wir sehen, der Gaon nur als ein stehendes Attribut übernahm und in seiner Weise interpretirte. Luzzatto hat sich aber auch ferner dadurch um das Verständniß der Stelle gebracht, daß er nur diese beiden Worte als Citat aus dem Buche des Gaons, alle folgenden aber als Gegenargumentation Jbn E s r a 's auffaßt. Die Gewaltsamkeit und innere Unwahrscheinlichkeit seiner Erklärung hat Luzzatto nach seinem eigenen Geständniß selbst gefühlt. Gleichwohl bin ich nicht der Erste, der diese Mittheilung Jbn Esra's im ausgeführten Sinne aufgesaßt hat. Viel, mehr hat bereits Mordechai Comtino, wie mich später die Einsicht in seinen Commentar zu Jesod Mora belehrte, dieselbe Erklärung vorgetragen. Ich stelle seine Worte hierher nach der vortrefflichen Handschrift des Beth Ha-Midrasch in Wien (cod- Pinsker 11* s. Bardach מוביר לבני רשף p. 11): זאסרו

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