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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1884-01-01 · Heft 5 · p. Seite 212

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
33 (1884)
Issue
Heft 5
Article
Jehuda Halewi und die Lehre von der Ewigkeit der Welt
Date
1884-01-01
Page
Seite 212 (sequence 5)
Language
German
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212 Hehuda Halewi und die Lehre von der Ewigkeit der Welt. gezwungen sieht, Etwas anzunehmen, fragt nicht weiter, ob ei wider den Glauben verstoße, oder er sucht sich mit ihm ause n anderzusetzen. Den ersteren kann Inda Halewi nicht rücksichtigt haben, für den letzteren aber ist seine Auskunft ke n, Beruhiguirg, da ihn! vielmehr die positive Versicherung gegelei werden mußte, es lehre auch das Jndenthum nicht die Schöpfung der Welt aus dem Nichts. Auch ist eine so dogmatisch gefärbt, Wendung wie die von der intact bleibenden, unverletzten Religio! weder jüdisch noch im Stile des Kusari. Doch ich will mit den Gründen, die auch in der Philologi billig sind wie Brombeeren, endlich einhalten, zumal ich mi ihrem Treppenwitze nur Kohlen auf mein eigenes Haupt sammle und lieber das Licht anfstecken, das mir diese Klarheit ge bracht hat. Wenn Juda Jbn Tibbon dieselbe arabische Vorlag benützt hat, die wir besitzen, so muß ich die Anklage gegen ihi erheben, daß er durch das Mißverständniß der zwei Wörtchei 1« ובעד all die Noth angerichtet und so viel Ahnungslose, di blind seiner Leitung sich anvertraulen, in die Irre geführt hat Statt nämlich ובעד אן zu lesen, tantum abest ut . . ut baruii ter zu verstehen und etwa ורחוק שיצטרך oder ähnlich zu übersetzen hat er יבער אן als Partikel im Sinne von: und selbst weni aufgefaßt und durch ואם היה מצטרך wiedergegeben. Juda Halewi sagt also: Auf dem Boden der philo sophischen Speculation ist die Frage von Weltschöpfun, oder Weltewigkeit nicht auszutragen, da gleiche Argument die eine wie die andere These stützen. Von einer stringente, Nothwendigkeit, zu einer der beiden Behauptungen sich zu stellen ist also, metaphysisch genommen, keine Rede. Noch weniger kan es einen Zwang geben, zu den Vermittlungstheorien von de Ewigkeit der Hyle oder der unendlichen Reihe von Schöpfungc sich zu bekennen. Ja, es ist so wenig an eine zwingende Kral

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