Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 33 (1884)
- Issue
- Heft 5
- Article
- Exegetische Studien zu den Salomonischen Sprüchen
- Date
- 1884-01-01
- Page
- Seite 203 (sequence 11)
- Language
- German
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Exegetische Studien zu den Salomonischen Sprüchen. 203 Zusatze: ־1בניו■?, nämlich in einer Uebersetzung: נשכוק ד°־*במד<י und in der andern נפ^ג ^בנוהי. Also: ״wer sein Haus in Unordnung bringt, vernachlässigt, vererbt seinen Kindern Wind". Auch der letzte Halbv. ist richtig zu stellen לב d:i־H ועבר חוא; aus הוא ist nämlich geworden אוי, und das ל von חכםS dittographirt --- אויל. Der Vers ist also im Gedankengang abgerundet. ״Wer sein Haus zerrüttet, wird seinen Kindern Wind vererben und er selbst wird Sklave werden". Auch der folgende V. ist in sich antithetisch abgerundet, und man braucht nicht zur Dislocation zu greifen, etwa 29 8. mit 30 d und 29 b mit 30 8, zu verbinden, wie Ziegler, Dathe, Döderlein und nach ihnen Ewald thun, ohne dadurch einen besseren Sinn zu erzielen. 30 פרי צדיק ־ חיים, ist wohl zu l. פי צדיק, wie 10,11 פי צדיק מקור חיים und b ולקח נפשור־ז חכם ist allerdings nach 8. und P. naqav0(10L und ע ולא zu lesen חמס statt חכם, aber zu vokalisiren חמס, nicht wie Hitzig חמם. Also der Gewaltthätige rafft hin ״ נפשוsein eigenes Lebe n". In נפשור־ן ist das ת wie dittographirt ח von חמם — חכם. Freilich hört dann auf לקח נפשור־ו ein ״Seeleneroberer" zu sein. V. 31 הן צדיק בארץ ישלם אף כי erscheint vollständig unverständlich, obwohl jedes Wort durchsichtig ist. Es ist nur erklärlich, wenn man das Wort כמעט hinzufügt, das 8. und P. dabei haben: ßöhs ״ ,?־־1מחסאןk a u m". Dieses Wort muß um so eher in ihrem Exemplar gestanden haben, als die Vertenten trotzdem den Sinn nicht recht erfaßt haben, indem sie אף כי wiedergeben durch ״wo" nov (patvsirat, איכא משתכח. Aber eben so nothwendig wie die Partikel כמעט ist auch das Nomen בארץ, das in beiden Verss. fehlt. Aber anstatt ישר^ם die Form im Kal zu setzen: ישלם in der Bedeutung: unversehrt, nicht beunruhigt, wohlbehalten, wie das griechische awg, salvus, vgl. weiter 13,13. Daher griechisch wieder-