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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1883-01-01 · Heft 12 · p. Seite 566

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
32 (1883)
Issue
Heft 12
Article
Die Fabel in Talmud und Midrasch
Date
1883-01-01
Page
Seite 566 (sequence 4)
Language
German
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566 , י;י Die Fabel in Talmud und Midrasch. על אותו הגפן ואח״כ הדד אחר ושחטו על אוחו הגפן מפני מה עשה כן השטן כשאדם שוחה ב-ום אחד הוא כרחלהיעניו ושפל רוח וכשהוא שוחה שח י כ ו ם ו ח מיד געשה גבור כארי ומחחיל לדבר גדולות ואומר מי כמוני וכשהוא שוחה. ג׳ או ד׳ מיד הוא נעשה כחזיר שמתלכלך בטיט ורפש אף הוא מתלכלך במי רגלים.’ Im Tanchuma begann die Lehre der Fabel: רמז לו שקודם שישמח ארם מן היין הרי הוא חם ככבש זז שאינה יודעת כלום וכרחל לפני גוזזיה נאלמה, während sie hier beginnt: מפני מה-עשה כן השטן כשאדם שותה כוס אחד הוא כרחלה עניו ושפל רוח. Tanchum a ist also der größere Wein-Feind; ,nach ihm soll der Mensch gar keinen Wein trinken, wenn er seine lammfromme Unschuld sich bewahren will; so unbarmherzig ist Jalkut im Namen des אבכיר n ich t. Er gestattet, dem Weinfreund wenigstens einen Becher und läßt ihn dabei noch im vollen Besitze seiner Unschuld. 3^«1אבכיר־ hat auch das Richtige. Der Satan düngt zuerst mit Lammblut den Weinstock, um anzudeuten, daß der erst e Becher vom Traubenblut (דם ענבים) von unschuldiger Wirkung sei; nach. Tan ch u ma jedoch hat das Düngen des Wein» stock s mit Lammblut keinen rechten Sinn, denn gar nicht trinken hat doch mit dem Wein stock und sei» ne r Wirkung nichts zu thun '). In dem וכשהוא שומה ג' או ד׳ des Jalkut erblicke ich noch die Spür des hier, nur ausgefallenen vierten Thieres, des Men. Trotz des hier ausgefallenen Affen aber halte ich. die Fassung des 8«1^°אבכיד für die ursprünglichere, weil erstens . ') Nicht das Tödten, beziehungsweise S ch l a ch t e n der betreffenden Thiere kann das Symbol für die Ve rn i ch tun g der betreffenden Eigenschaften sein, weil es. dann bei den letzten Thieren keinen Sinn hätte; vielmehr ist das Blut der betreffenden Thiere das Symbol der Wirkungen der einzelnen aufeinanderfolgenden Becher.

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