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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1883-01-01 · Heft 11 · p. Seite 502

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
32 (1883)
Issue
Heft 11
Article
Die Agada der Tannaiten
Date
1883-01-01
Page
Seite 502 (sequence 6)
Language
German
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502 Die Agada der Tannaitem gerade Beranlaffung war '1, dann ohne Vermittelung zwei a g a d i s ch e•). Die Jünger antworten nicht auf die Fragen, sondern bitten um BLlehrung, die ihnen dann auch zu Theil wird. Die erste der agadischen Fragen lautet, mit Bezug auf Gen. 37, 24: Pflegen nicht sonst die Araber übelriechende Maaren, Fälle und Theer zu führen? Antwort : Gott fügte, daß jener Fromme (Joseph) nur zwischen angenehme, wohlriechende Dinge gesetzt werdet! Die zweite Frage: Wodurch verdiente Juda das Königthum ^)? Antwort: Weil er seine Schuld gegen Tamar eingesiand (Gen. 38, 26)^). י) Er sitzt am Sabbath Nachmittag im Schatten des Taubenhauses lMech. hat dazu של יבנה), und man bringt ihm kaltes Wasser, um seinen Durst zu löschen; da fragte er seine Schüler, welchen Segensspruch zu sagen habe, wer zur Löschung seines Durstes Wasser trinkt. In Mechfehlt die Veranlassung der Frage und dieselbe ist, wie aus der vorhergehenden Anm. ersichtlich, zwischen die anderen Fragen geschoben und, gleich den anderen, den Schülern in den Mund gelegt. — Derenbaürg 393. Anm. 3 sucht eine gezwungene Beranlaffung für. die halachische Frage, weil ihm die ursprünglichere Version in der Tosefta entgangen ist.. *> T. leitet beide mit dem Worte אל#« ein ״Soll ich fragen?", worauf die Schüler antworten ״ ל2!"ינ1 רבינוBelehre uns, unser Meister!" Eine beachtenswerthe Analogie Hiezu liest man Sifrs zu Num. 18,18 (Z 118). Tarphon stellt eine kurze halachische These auf. Da sagen ihm seine Schüler: 1רגייבו ל12ינ, worauf er die These begründet. .*) Etwas weitläufiger in Mech., danach Abba bar Kah ana in Genr. o. 84. — Was in Tosefta darauf folgt : ״Wenn Gott schon zur Zeit der Heimsuchung sich so der Frommen erbarnL, wie erst zur Zeit der Gnade", — mit weiteren Belegen dafür auS Lev. 10,5 und I Kön. 13, 18, — gehört nicht mehr Tarphon an- Daß gerade die beiden Fragen besprochen werden, kömmt wol daher, daß die Capp. 37 und 38 der Genesis an jenem Sabbath die Penkope bildeten. אמח לו. (® י in der Tosefta (vor 1ON2 0^ני) ist zu streichen, da T. selbst die Antwort giebt, wie bei der ersten Fragen — Ts ist indessen auch eine andere Auffassung der Tosefta, als die S. 501,. Anm. 4 vorgetragene, möglich, bei welcher 1א2ה1 ל nicht gestrichen werden muß und die Relation der Wechiltha nicht so sehr von der der Tos. verschieden ist. Freilich muß dann die secundäre Relation des Midrasch Hatte! M irrthümlich betrachtet werden. Dannach ist die in der Tos. mit EM

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