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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1883-01-01 · Heft 7 · p. Seite 324

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
32 (1883)
Issue
Heft 7
Article
Die Fabel in Talmud und Midrasch
Date
1883-01-01
Page
Seite 324 (sequence 8)
Language
German
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־824 Die Fabel in Talmud und Midrasch. לאי זכיגיה דאבא אח לא כן ראה אוחך אבא בחלום והנה השמש והירח ואחד עשר כוכבים משתחוים לי מיר וידם השמש זירה ממד. : Das Wahrscheinlichste ist, daß auch unsere ganze Fabel diesem ר׳ יצחק angehört •). Auch diese,Fabel hat zum Lehrziel den Gedanken, daß selbst die Gott am nächsten stehende Creatur nicht im Stande sei, in die Naturgesetze verändernd oder hemmend einzugreifen. Der Stillstand der Sonne erfolgte erst dann, als Josua sich bereit erklärt hatte, das Lob Gottes an Stelle der lobsingenden Sonne anzustimmen. Gott ist und bleibt der alleinige Herr der Schöpfung, der Wunder bewirken kann, aber nicht der staubgeborne Mensch, und sei ec auch der höchste. So hätten beide Fabeln ein gleiches Lehrziel und auch eine gleiche Beziehung. Es sollte darin das absolut falsche jeder Analogifirung der biblischen Wunder mit den in den Evangelien erzählten Wundern ersichtlich gemacht werden. Von Rabbi Jizchak stammt auch die bekannte Fabel: Der Rangstreit der Steine. Talmud Chulin» 91 lb, heißt es in Bezug auf den Bibeltext, Genesis, 28,11 und 18: כתיב ויקח מאבני המקום וכתיב ויקה אח האבן אמר רבי יצחק מלמד שנתקבצו כל אותן אבנים למקום אחד וכל אחה ואחת אומרת עלי יניח צדיק וה ראשו תנא ומלן נבלעו באחד. Sie findet sich auch Jalkut Bereschith zur Stelle § 118, nur daß dort das וכתיב ויקח את האבן und damit das eigentlich anregende Motiv zur Schaffung der Fabel fehlt. Es ist bemerkenswerth, daß derselbe Rabbi Jizchak, der, ') BabliSabbath, 153 a, und Jebanwth, 113 s>, findet sich : דתניא ר'יצחק אומר משום רבי אלעור. Dazu bemerkt Seder Hadoroth לא ידעתי ר״י ור״א מי הם. Vielleicht ist es׳ unser ר' יצחק und ר׳ אלעזר הקפד, der ja ein תנא הברייתא ist, damit stimmt die Autorschaft unserer beiden Fabeln sehr gut.

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