Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 32 (1883)
- Issue
- Heft 7
- Article
- Über einige Namen der Rabbinen im Talmud und Midrasch
- Date
- 1883-01-01
- Page
- Seite 314 (sequence 9)
- Language
- German
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SI4 Ueber einige Namen der Rabbinen im Talmud und Midrasch. xung (טוב — M) nicht zu verkennen sein. Es liegt' nun wohl die Annahme nahe» daß in diesem Ausspruche der Ursprung für jenen Namen oder Beinamen zu suchen und daß der in den Talmuden genannte טבמטי mit dem hier angeführten wirklich identisch sei. — Da jedoch im Jalkut das. derselbe Ausspruch anonym wiedergegeben wird» so haben wir es hier eher mit demselben Fall, wie oben bei ר' יצחק zu thun» auf den wir noch zurückkommen. — Ob Talm. j. Pesachim 33 d: Dp 12 אפו־ רכה בשם ר' שמעון בר לקוניא, לו קין על תתמי שבה nicht gleichfalls unter unsere Beispiele einzureihen wäre? — Ebenso vielleicht Erubin 67 d: כעי סינר. רבא בר חקלאי מר' תנא, פ מוח ל ק רם ף מהו• — Nun ist קרפף ein umzäunter Raum zum Holztrockenen, מוח לקרפף» ein freies Feld, was ja הקל א bedeutet. — Obgleich wir wohl noch einige mit größerer oder geringerer Wahrscheinlichkeit zu dieser Kategorie von Namen gehörende Beispiele anzuführen vermöchten, so wollen wir uns doch mit den gegebenen als den charakteristischsten begnügen und zur Erklärung dieser eigenthümlichen Erscheinung übergehen. — So viel dürfte schon aus den von uns ermittelten Beispielen mit ziemlicher Klarheit hervorgehen, daß die Eingangs erwähnte,Ansicht, es seien solchen selten vorkommenden Rabbinen nach den von ihnen ausgegangenen Halachas oder Hagadas Namen beigelegt worden, für die meisten der hier genannten Fälle nicht ausreichend ist und streng genommen auch nicht einmal sür die zur Unterstützung dieser Annahme angeführten drei Beispiele. — Haben wir es nämlich nach dieser Erklärung mit wirklichen, bestimmten Autoren zu thun, denen nur durch die, dem Inhalte ihrer Aussprüche entlehnten Namen eine nähere Bezeichnung oder Auszeichnung verliehen werden soll, so hätten diese ja nur de» Charakter von, Beinamen; es ist