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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1882-01-01 · Heft 11 · p. Seite 525

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
31 (1882)
Issue
Heft 11
Article
[Rezension]
Date
1882-01-01
Page
Seite 525 (sequence 3)
Language
German
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Dlecenfton. י S25י': ־ ist zwar ein echtes Eczeugniß des jüdisch-alexandrinischen Geistes, aber sie enthält schon in nuce die ganze christl. Dog-?'Z matik, nur noch nicht so klar und deutlich, um die Offen- :׳ barung des N. T. überflüssig zu machen. Die Sapienz, sagt,/? Vf., überbrückt die Kluft zwischen dem alten und neuen Testament, ist ein nothwendiges Glied der Verbindungskette des Jüu denthums und des Christenthums. Sie ist ein Unicum unWD vorchristl. Schriften, da sich in ihr Dinge finden,, die sie afö.:-' Vorstufe zum Christenthum erscheinen lassen. Als solche nennt Vf. z. B. die typische Auffassung mancher Erzählungen und Gesetze des Pentateuch: in dieser Beziehung steht aber Pseudo- Salomo nicht allein unter den jüdischen Hellenisten. Sodann? die Lehre von der Willensfreiheit, die Lehre, daß Süudhartigkeit sich selbst bestraft : nun, das ist doch ohne Zweifel alt-? testamentlich. Vor allem aber betont Vf. als ״sehr beachtenswerthe Fortentwicklung der alttest. Lehre" die Jdentificiruug? der Schlange, der Verführerin der ersten Menschen, mit dem / Teufel und die Behauptung, daß durch Teufels Neid der Tod in die Welt gekommen (II, 24); das fei eine deutliche. Anticipation des christl. Dogma von der Existenz und Personlichkeit des ״großen, bösen Geistes". Wenn der genannte Vers, dies wirklich lehrt, so müßten wir unbedenklich dem beistimmen,? daß diese Stelle von christl. Hand interpolirt sei.Ter strenge Monotheismus des A. T., auf dessen Boden P. Si unerschütterlich steht, schließt die Annahme eines Teufels im christl. Sinne entschieden aus, und überdies ist jene Jdentist« cirung von jüdischer Seite niemals angenommen worden.. Meines ,Wissens ist Jbn Esra (z. St.) der einzige, der die ') Im Comm. zu II, LI werden Grätz' und Anderer angebliche Be-- denken gegen die Echtheit der Stelle mit hochfahrenden Worten zurück;; e. wiesen. V 21 wird aber von Niemand angezweifett; auch v. 24 hält. Grätz III,3 630 für keine christl. Interpolation. / /

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