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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1882-01-01 · Heft 9 · p. Seite 408

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
31 (1882)
Issue
Heft 9
Article
Eine masoretische Studie
Date
1882-01-01
Page
Seite 408 (sequence 24)
Language
German
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IRI
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408 ,v׳'; Eine.masoretische Studie. . /. ׳ ־ יומו, daß es zweierlei וקף, und וולשא wie פשטא unterscheidet sogar dreierlei מונח — das complicicce ist immer jünger als das einfache — so bestätigen es noch andere Momente. Beim Zaksph stimmen im Babylonischen Figur und Benennung zu sam» men, ein G alg e n. Das Tiberien'ische dagegen hat dieselbe Bezeichnung, aber eine Figur j_, bie gar nicht dazu paßt. Ebenso verhält es sich mit dem Rebia; aus dem Viereck ist ein Punkt geworden (0. S. 400). Beim מוגה לגרמיה konnte das Baby- Ionische den Pesik-Strich mißen, weil es, oberhalb der Zeile gesetzt, sich von selbst als Distinktiv kundgiebt. Das Tiberienfische dagegen mußte, weil es auch dieses מוגה unterhalb setzt, sss. von den übrigen unterscheiden und das aus älterer Zeit vorhandene Pesik-Zeichen beizubehalten. Das Zeichen דרגא ist verändert. Die beiden verschiedene פשטא sind im Tiberienfischen gleich gemacht worden. Auffallend genug ist es, daß die tiberiensische Nakdanim obwohl sie ein Muster vor sich hatten, das sie theilweise copirten, doch ein fast anderes System ausgestellt haben. Auch in Anwendung der Accentzeichen weichen sie vielfach ab, setzten andere Distinktive mit allen ihren Trabanten als die Babylonier. Es ist gezeigt worden, daß sie kann daraus folgern, daß Rebia und Pazer dieselbe Funktion haben. Nun sind die Figuren dieser beiden Accente ziemlich ähnlich; Pazer ( *■_) ist ein umgekehrtes Rebia in Babyl. (_1), nur auf der einen Seite durch Strich nach unten verlängert. Ja selbst für Pazer-Gadol im Tiber, steht in einen Babyl. Rebia, nämlich bei 2 von den 16 Stellen, wo dieser Accent überhaupt vorkommt, und welche vermittelst des Cod. babl. einen Vergleich ■ Pp pp zulaßen. Jsrem. 13,13 הארץ הואון und Ezech. 48,21 ולאחוה העיר. Diese Kuh-Hörner (קרגי — פרה) — wie Grvß-Pazer genannt wird, — scheinen ursprünglich zwei Pazer gewesen zu sein (^>) und angebracht in sehr langen Versen, wo eine SegoW nicht anwendbar schien. —Wenn ,.Pazer im Liberiensischen gleich 1>ר2י im Babylonischen gilt, so ist die Erscheinung erklärlich,, daß das MW vor Pazer so oft ein Pesik hat; es kann eben nur לגרמיה MW sein, das so oft vor Rebia steht. .

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